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14.01.2019

Theater im Februar

Wolf Haas‘ Krimis um den Privatdetektiv Brenner wurden mehrfach ausgezeichnet und mit Josef Hader erfolgreich verfilmt. Er ist Preisträger des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises und im Februar ist er erstmalig – mit seinem neuen Roman "Junger Mann" – im Lessingtheater zur Gast.

Darüber hinaus gastiert das Metropoltheater aus München mit zwei hervorragenden Inszenierungen: "Alice" und "The Black Rider". Für die ganze Familie spielt das Theater der Jungen Welt Leipzig das Shakespeare-Stück "Das Wintermärchen".

Zwei Darsteller in 21 Rollen: Tour de Farce

Der Literat Herb und seine Gattin Rebecca befinden sich auf Promotiontour für sein Buch "Ehe währt für immer", nur dass über die 10-jährige Arbeit an dem Bestseller seine eigene Beziehung sehr gelitten hat, darf die Öffentlichkeit natürlich nicht wissen. Seine Frau wahrt den schönen Schein lediglich aus Tantieme-Gründen. Das ahnt die sensationslüsterne Boulevardreporterin Pam Blair und postiert sich zusammen mit ihrem Kameramann im Wandschrank, um die Lebenslüge des Autors zu enthüllen. Ein amüsanter Ritt durch menschliche Abgründe und ein Riesenspaß für die zwei grandiosen Darsteller, die alle 21 Rollen verkörpern. 2. Februar 2019, 19.30 Uhr, Hamburger Kammerspiele

Ein Fixstern des deutschen Chanson: Tim Fischer

Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel sind nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts. Aus ihren Programmen "Na so was", "Lieder eines armen Mädchens" (Friedrich Hollaender), "Walzerdelirium" und anderen fischen sie die schönsten Chanson-Perlen und kreieren einen wilden Mix, der einmal mehr die Magie und Zeitlosigkeit dieser schönen Lieder unter Beweis stellt. 3. Februar 2019, 19.30 Uhr

Nach dem Buch von Otfried Preußler: Krabat

Krabat zieht bettelnd durch die Dörfer und findet dabei eine neue Welt: Die dunkle Mühle im Koselbruch. Dort wird nicht nur Korn gemahlen, sondern auch schwarze Magie gelehrt. Und die hat eine große Faszination, aber auch einen hohen Preis. Bedingungsloser Gehorsam wird gefordert und Krabats Freund Tonda verschwindet unter mysteriösen Umständen. Die Zeit steht still. Krabat muss sich entscheiden. Eine geheimnisvolle Reise in eine Welt voller Macht und Abhängigkeiten. Es geht um Verantwortung und die Stärke des freien Willens: Darf ich alles, nur weil ich es kann? Welche Folgen haben meine Entscheidungen und meine Handlungen für mich und für andere? 5. Februar 2019, 11.30 Uhr, ab 12 Jahren, Comedia Theater Köln

Wolf Haas liest aus "Junger Mann"

"Rückwärts durch die Beine betrachtet, ist die Welt immer am interessantesten." Dieses Lebensmotto beschert dem jungen Mann von Kindesbeinen an viele Probleme. Probleme in Form von Unfällen. Das Gute an Unfällen: Trostschokolade. Das Schlechte an zu viel Schokolade: Übergewicht. Mit 13 beschließt er, den Blick doch noch nach vorne zu richten und macht eine interessante Entdeckung. Diese Blickrichtung bringt noch mehr Probleme. Probleme in Form von Sich-um-den-Verstand-verlieben, wenn einen unvorbereitet ein zauberhaftes Lächeln trifft. Das Gute am Verlieben: Die Elsa. Das Problem am Verlieben: Ihr Ehemann... Der Autor Wolf Haas lebt in Wien und ist unter anderem Preisträger des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises. 6. Februar 2019, 19.30 Uhr

Wolfenbütteler Dialog: Paul-Josef Raue im Gespräch mit Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel aus Goslar war einer der mächtigsten Politiker in Deutschland: Außen-, Umwelt- und Wirtschaftsminister im Bund, Vorsitzender der SPD, Ministerpräsident in Niedersachsen und zu Beginn der Karriere Lokalpolitiker in seiner Heimatstadt. Im Frühjahr 2019 wechselt Gabriel nach einem Warte-Jahr in die Wirtschaft und wird Mitglied im Verwaltungsrat des Bahntechnik-Unternehmens Alstom. Wir sprechen zuvor über Macht: Wie lernt man sie? Woher kommen die Vorbilder? Wie verändert sie den Menschen, die Person? Wie verändern sich die Beziehungen zu anderen, auch zu denen, die einem nahestehen? Welchen Preis zahlt ein Politiker für sich, um an die Macht zu kommen und sie zu halten? Gibt es eine Moral der Macht? Wie schwer fällt der Abschied: Gibt es ein Leben nach der Macht? 10. Februar 2019, 19 Uhr, Eintritt frei

Für die ganze Familie: Das Wintermärchen

Es waren einmal zwei Könige, die liebten einander wie Brüder. Die Freundschaft zwischen Leontes, dem Herrscher des Südlandes (dort, wo die Zitronen blühen) und Polyx, dem Herrscher des Nordlandes (dort, wo die Schneestürme wüten) schien ebenso unerschütterlich zu sein, wie ihre Länder verschieden. Nun ist es aber so, dass niemand vor Eifersucht gefeit ist. Nicht mal Könige… Eine fantasievolle, tragisch-poetische wie komische Geschichte über das Vertrauen in diejenigen, die man liebt. 13. Februar 2019, 17 Uhr, ab 9 Jahren, Theater der Jungen Welt Leipzig

Die Rockstars der Oper: The Cast

Was passiert, wenn sechs Freunde aus vier unterschiedlichen Staaten und von drei Kontinenten Richard Wagners Aufforderung: "Kinder, schafft Neues!" ernst nehmen? Die jungen Vokalartisten aus Neuseeland, Kanada, USA und Deutschland präsentieren die klassische Musik heute wieder so, wie sie einmal war: Aufregend, belustigend, zeitgemäß, mitreißend, ein wenig ironisch, erfrischend und vor allem unglaublich sinnlich. Die Opernband "The Cast" inszeniert die alten Werke mit Charme, frischen Ideen, glockenklar geschulten Opernstimmen und entfernt einfach den steifen, formellen Rahmen, den klassische Musik normalerweise umgibt. 14. Februar 2019, 19.30 Uhr

Komische Oper in drei Akten von Joseph Haydn: Die Welt auf dem Mond

Wie gelingt es drei findigen jungen Liebhabern, dem reichen Geschäftsmann Bonafede seine zwei attraktiven Töchter und die hübsche Zofe abspenstig zu machen? Indem sie dem Gutgläubigen mit einem Zaubertrank, der angeblich die Schwerkraft auflösen kann, eine Reise zum Mond vorgaukeln. Und das tun sie in dieser verrückten, satirischen Illusions-Komödie mit Spielfreude, großer Fantasie und in vollendeter Perfektion. Joseph Haydn komponierte 1777 "Die Welt auf dem Mond" nach einer Textvorlage von Carlo Goldoni. Das Nordharzer Städtebundtheater bringt die komische Oper in einer deutschen Textfassung auf die Bühne. 17. Februar 2019, 16 Uhr, Nordharzer Städtebundtheater

Juller – Nach der Biografie des deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspielers Julius Hirsch

Einer der Helden der frühen Fußballjahre in Deutschland war der Karlsruher Vollblutstürmer Julius Hirsch, genannt "Juller". Populär für seine gebückte Laufhaltung und gefürchtet für seine beidfüßige Schussstärke wurde er zweimal Deutscher Meister, war mehrfacher Nationalspieler und nahm 1912 an den Olympischen Spielen teil. Seine großen sportlichen Erfolge konnten dennoch nicht verhindern, dass auch er im Nationalsozialismus wegen seiner jüdischen Herkunft aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurde. 19. Februar 2019, 11 Uhr, ab 15 Jahren, Theater der Jungen Welt Leipzig

Alice – Nach Lewis Carrolls »Alice im Wunderland«

An einem gefährlichen Wendepunkt in seiner bislang unschuldigen Beziehung zu Alice angelangt, entführt Dodgson sie in ein von ihm geschaffenes Wunderland. Hier kann er sie vor seinem Begehren schützen und gefahrlos an ihrer Seite bleiben. In einer stets zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Szenerie von fantastischen Gestalten und rätselhaft-skurrilen Begegnungen ist Dodgson mal unschuldiges Kaninchen, mal rettender Ritter. Zusehends verliert er dabei die Fähigkeit, Fiktion und Realität auseinanderzuhalten… Ein böses Märchen für Erwachsene mit der Musik von Tom Waits. 22. Februar 2019, 19.30 Uhr, Metropoltheater München

Ein rauschendes Theatervergnügen mit der Musik von Tom Waits: The Black Rider

Jeder Schütze weiß es: Immer hält insgeheim der Teufel den Finger am Drücker und entscheidet, wohin der Schuss geht. Er verlockt die Menschen mit Zauberkugeln, die angeblich unfehlbar treffen. Doch der siebte Schuss wird unweigerlich vom Teufel selbst gelenkt… Die Songs von Tom Waits sorgen für eine düsterdämonische Atmosphäre, die eigenwillige Mischung aus schrägem Varieté, schrillem Vaudeville und wunderschönen, rauchigen Melodien macht das durch "Der Freischütz" inspirierte Musical zu einem Reigen absurder Gestalten. Dem Publikum eröffnet sich so spannungsgeladen eine Welt voller emotionaler Bilder und Assoziationen. 23. Februar 2019, 19.30 Uhr, Metropoltheater München

Pettersson und Findus

Pettersson lebt mit seinen Hühnern und Kater Findus auf einem Bauernhof. Die Leute behaupten er sei ein bisschen verrückt, aber man soll nicht alles glauben, was die Leute sagen. Es gibt auf Petterssons Hof viele lustige Dinge zu erleben, die einem schon mal merkwürdig vorkommen können. Gar nicht witzig findet es Findus jedoch, als Pettersson einen Hahn mitbringt, den er aus Gustavssons Suppentopf gerettet hat. Der eingebildete Gockel verdreht allen Hühnern den Kopf, und selbst Pettersson hat plötzlich nur noch Augen für das Hahnenvieh. Der Autor Sven Nordqvist ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten Bilderbuch-Künstler im skandinavischen Raum und auch in Deutschland. 25. Februar 2019, 9 und 11 Uhr, ab 5 Jahren, Theater für Niedersachsen

Dreisprachiges Stück über die Tücken der Verständigung: Ali bey und Mr. Allen

Ali bey und Mr. Allen sind Nachbarn. Beide trinken Tee und lieben Musik. Aber beide glauben, sie hätten nichts gemeinsam. Also haben sie auch nichts miteinander zu tun. Einer spricht türkisch, der andere englisch. Einer spielt Bağlama, der andere Gitarre. Das stört irgendwie. Tägliche Kabbeleien und Gefechte sind die Folge. Iris, Götterbotin in Ausbildung, die lediglich eine Nachricht überbringen soll, wird neugierig. Vielleicht könnte sie ein klitzekleines bisschen nachhelfen? Sie hat ja so ihre Möglichkeiten... 26. Februar 2019, 15 Uhr, ab 6 Jahren, Theater für Niedersachsen & Theater R.A.M.

Schiffchens große Fahrt – Ein Figurentheaterstück über die Sehnsucht nach der Ferne

Es war einmal ein kleines Mädchen, das spielte oft an einem Bach. Ihr Großvater hatte ihr gesagt, dass der Bach nach einer langen Reise ins Meer fließen würde. Das hätte das Mädchen so gerne gesehen. Aber ihre Eltern hatten kein Geld, um ans Meer zu fahren. Da faltete es ein Schiffchen und setzte es ins Wasser. Das Mädchen gab ihm einen Schubs, und es glitt langsam davon. Dann verschwand es hinter einer Biegung im Bach. Das Mädchen winkte ihm nach. Das Boot würde eine lange Reise machen bis ins Meer... Die Geschichte wird als musikalische Fantasie einer Pianistin erzählt. Während sie spielt und erzählt, entsteigen dem Flügel die Bilder der Geschichte. 27. Februar 2019, 10 und 16 Uhr, ab 4 Jahren, Fliegendes Theater Berlin

Ausverkaufte Veranstaltungen

Die Veranstaltungen „Wunschkinder“ und „Marlene Jaschke“ sind bereits ausverkauft.

Weitere Informationen

Spielzeitheft 2018/2019 (PDF, 7 MB)


Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.