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23.01.2019

Pink: „Eine Stadtflucht gibt es nicht“

Auch bei der Stadt Wolfenbüttel freut man sich über die laut einem Zeitungsbericht der Wolfenbütteler Zeitung vom 17. Januar 2019 gestiegene Nachfrage von Bauplätzen in der Gemeinde Schladen-Werla. „Dies stärkt den Landkreis Wolfenbüttel in seiner Gesamtheit“, sagt Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink. Die von Gemeindebürgermeister Andreas Memmert im Artikel zitierten Rückschlüsse kann er jedoch nicht nachvollziehen.

„Der Kollege spricht pauschal von einer Stadtflucht. Diese sehe ich bei aller Liebe nicht“, betont Pink. In Wolfenbüttel verlasse man sich lieber auf Zahlen, Daten und Fakten anstatt auf das Bauchgefühl – und diese sprechen eine andere Sprache. Besagte Stadtflucht gebe es jedenfalls nicht. Die von der Stadt ausgewiesenen Baugebiete seien mehrfach überzeichnet, die Zahl der Zuzüge aus dem Landkreis in die Stadt sei deutlich höher als die der Wegzüge von der Stadt in den Kreis.

Dass es eine erhöhte Nachfrage nach Baugrundstücken – auch im Bereich der Gemeinde Schladen-Werla – gebe, freue Pink. Dies sei derzeit aber überall der Fall und habe die verschiedensten Gründe; vom Arbeitsplatz in der Nähe bis zu attraktiven Zinsen.

Wie komplex der Wohnungsmarkt ist, zeigen auch die Erfahrungen, die die WoBau mit ihren rund 100 Mietwohnungen in Hornburg macht. Dass diese, wie im Artikel beschrieben, sich quasi von selbst vermieten, kann Thomas Pink als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der WoBau nicht bestätigen. „Wir haben an diesem Standort in Teilbereichen eher keine kurzfristigen Anschlussvermietungen, obwohl die WoBau bei der Mietpreisgestaltung die Entfernungen zu den Mittel- und Oberzentren ausdrücklich berücksichtige und die Wohnungen darüber hinaus ausschließlich saniert angeboten werden.“ Im Vergleich zu anderen Standorten sei die Vermietungssituation in Hornburg daher eher anspruchsvoll.

Bürgermeister Pink sieht die Stadt auch nicht im Wettbewerb mit der Gemeinde Schladen-Werla, wie Memmerts Aussage es vermuten lasse. „Zum einen wären dies in unserem Fall eher die Mittel- und Oberzentren in der Region, zum anderen sollten wir uns hier alle als Angehörige eines Landkreises sehen und gemeinsam an einem Strang ziehen.“

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