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13.02.2019

Theater im März

Die indische Tänzerin und Choreografin Aditi Mangaldas fusioniert in ihren atemberaubenden Choreografien Formen des klassischen indischen Kathak-Tanzes mit zeitgenössischen Ansätzen und entwickelt daraus eine außergewöhnliche moderne Tanzsprache.

Das Kulturbüro der Stadt freut sich, sie erstmalig im Lessingtheater begrüßen zu dürfen.

Theater für Schulklassen und Familien, eine durchgeknallte Komödie, Musiktheater nach einer wahren Begebenheit, die Welt aus einer ganz anderen Sichthöhe, Schicksalsschläge, Clownerie, Kabarett und ein Gespräch mit dem bekanntesten deutschen Hirnforscher füllen den Spielplan des Lessingtheaters in diesem Monat.

Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater mit „Spaaaß! [Für Keenies]“

Die Schulklasse wartet auf den Sportlehrer. Es wird geplaudert, über Schuhmarken und wer mit wem. Als der Lehrer auftaucht, hat ein Schüler bunte Spangen im Haar – voll komisch! „Freeze!“ – Der Moderator unterbricht das Spiel. Das Publikum befragt die Figuren zu ihren Motiven und gibt Handlungstipps. Im Austausch mit den Zuschauern spitzen die Schauspieler Konflikte zu, improvisieren, diskutieren und entwickeln gemeinsam alternative Lösungsstrategien. Die Themen sind Mobbing im Sozialraum Schule, Gruppendynamik und Gruppenzwang, Klassengemeinschaft und Courage sowie Solidarität. 4. März 2019, 9 und 11 Uhr, ab 11 Jahren, Theater Strahl Berlin

Fehler im System – Eine zukunftsweisende Komödie

Emma setzt Oliver vor die Tür. Endlich. Doch kurz darauf ist Oliver zurück und begrüßt Emma mit seltsam monoton klingender Stimme. Es stellt sich heraus, Oliver 4.0 ist eine KI, eine künstliche Intelligenz. Er ist ein menschenähnlicher Computer, der über die Agentur Partnercook.com als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Der virtuelle Wunderknabe erweist sich als perfekter Ersatz für den echten Oliver und nach und nach entwickelt die virtuelle Hilfe ungeahnte Fähigkeiten. Das findet auch Emmas Vater Lea, der sich gerade einer Geschlechtsumwandlung unterzieht… Eine durchgeknallte Komödie, die zu denken gibt. 7. März 2019, 19.30 Uhr, Tournee-Theater Thespiskarren, Schlosspark Theater Berlin

Cyrano – Ein romantisch-komödiantisches Versdrama

Es ist dieser Zinken mitten im Gesicht, der Cyrano davon abhält, seiner Cousine Roxane seine Liebe zu gestehen. Zwar weiß der Haudegen mit Wort und Waffe gleich meisterlich umzugehen. Doch fürchtet er Roxanes Spott. Zumal die sich in den schönen Christian verknallt hat. Diese Geschichte erzählt von großen Gefühlen, Täuschungen und tragischen Verwicklungen und ist eine Hommage an die Poesie. Savinien Cyrano de Bergerac (1619–1655) war Fantast, Philosoph und Dichter. In seinen Romanen erkundete er fantastische Welten, reiste zum Mond und zur Sonne. Regeln und Gesetze galten dem Freigeist wenig. 13. März 2019, 11 und 18 Uhr, ab 14 Jahren, Oldenburgisches Staatstheater

Zeitgenössischer Tanz und klassischer Kathak in Aditi Mangaldas „Within

Aditi Mangaldas und ihre Company sind eines der wichtigsten Aushängeschilder des indischen Tanzes und sorgen auf Gastspielreisen auch international für Furore. Auf dem Programm steht im ersten Teil „Knotted“, zeitgenössischer Tanz auf der Basis von Kathak. Im zweiten Teil wird das Kathak-Stück „Unwrapped“ präsentiert.

„Als ich anfing, das Konzept zu entwickeln, las ich wieder einmal unsere Mythen und sprachgewaltigen Epen – aber diesmal im Licht der sozialen Umwälzungen unserer Zeit. Der grausame Nirbhaya-Fall versetzte mich innerlich in großen Aufruhr und löste eine Wut aus, der ich mich stellen musste. Es war an der Zeit, den ständigen Ansturm von Gewalt und die uns umgebenden gesellschaftlichen und politischen Kämpfe zu thematisieren.“ (Aditi Mangaldas) 15. März 2019, 19.30 Uhr

Multimediales Musik-Theaterstück: Through Darkness – Comeback im Gegenlicht

Ein erfolgreicher Sänger erblindet. In der auf Perfektion ausgerichteten Opernwelt ist kein Platz mehr für ihn. Doch in der Krise entdeckt er seine Gabe, Menschen zu berühren und beginnt den Kampf um sein Comeback. Auf einer Reise zu den Kulturstätten Europas, die Erinnerungen schaffen soll für die Zeit im Dunkel, reift ein Plan... „Through Darkness“ verbindet wunderbare Musik mit einer großen Erzählung über die Suche nach dem, was im Leben wirklich zählt. Emotionale Höhepunkte der Oper, die direkte Wirkung des Schauspiels, faszinierende Klänge und die visuelle Kraft des Kinos verschmelzen zu Multimedia-Musiktheater. 19. März 2019, 19.30 Uhr

NOrmal LIFE – Eine visuelle Theater-Performance voller Gegensätze und Widersprüche

Eine Frau und ein Mann führen ein normales Leben. Sie leben, arbeiten, streiten, tanzen und träumen zusammen denselben Traum. Ihr Universum ist eine Großstadt. Alles um sie herum ist groß, und doch ist für sie alles normal. Sie kennen es nicht anders. Sie sind zwei von circa drei Millionen Kleinwüchsigen weltweit. Ausgeschlossen aus einer Gesellschaft, die ihre Maßeinheiten festgeschrieben hat. Tanz, Bewegung und Bilder geben Einblicke in die uns verborgene intime Welt zweier Menschen, die Größe in sich haben. Jenseits von aufklärerischer Selbstdarstellung zeigen sie uns die absurden und schönen Seiten des Andersseins. An ihrer Seite ist die Riesin Lea. Ein Wesen aus einer anderen Welt. 22. März 2019, 19.30 Uhr

Monolog eines Gastarbeiters: Barfuss Nackt Herz in der Hand

Ali, Moslem, Familienvater, Müllmann, lebt als Gastarbeiter in Deutschland. Er hat seine eigenen Ansichten über das Land und die Leute, über die er mit Naivität und Komik erzählt. Er ist beliebt, hat sich ein eigenes Haus erarbeitet und seine Familie ist sein Mittelpunkt. Dieses Glück wird zerstört, als ein Brandanschlag auf sein Haus dem fassungslosen Ali seine Frau und einen Sohn raubt. Folge dieses traumatischen Erlebnisses ist eine gebrochene Seele. Ali klagt nicht an. Das Sprechen ist sein Mittel, um die Vergangenheit zu bändigen, das Herz in die Hand zu nehmen und sich eine bessere Zukunft auszumalen.

1993 setzen Rechtsextremisten das Haus einer Solinger Familie in Brand und fünf Menschen starben dabei. Dies nahm der iranische Autor Ali Jalaly zum Anlass, diesen emotionsreichen Monolog zu schreiben. 23. März 2019, 19.30 Uhr

Jonglage, Objekttheater, Clownerie und Videokunst: Das Leben ist Kurzgeschichten

Matthias Romir kreiert seit über 20 Jahren kurze Stücke im Grenzbereich von Jonglage, Objekttheater, Clownerie und Videokunst. Viele seiner Werke haben einen inneren Zusammenhang. So entsteht aus vielen kleinen Geschichten ein abendfüllendes Programm. In einem intensiven Bilderrausch entfaltet sich die ganze Bandbreite seines Schaffens. Der leidenschaftliche Autodidakt ist bekannt für seinen musikalischen Jonglierstil im Grenzbereich zu Clownerie und Objekttheater, seine schrägen Figuren und für seine schwarzhumorigen, skurrilen Geschichten. Das Wolfenbütteler Publikum bezauberte er bereits durch seinen umjubelten Auftritt beim Theaterfest 2017. 24. März 2019, 18 Uhr

Wolfenbütteler Dialog: Paul-Josef Raue im Gespräch mit Prof. Dr. Martin Korte

Professor Dr. Martin Korte, Jahrgang 1964, studierte Biologie, führt heute das Zoologische Institut der TU Braunschweig und ist einer der bekanntesten deutschen Hirnforscher. Er schrieb Bestseller wie das Handbuch für den Schulerfolg („Wie Kinder heute lernen“), über Forschungen zum Älterwerden („Jung im Kopf“) und aktuell über das Erinnern: „Wir sind Gedächtnis“.

Darüber werden wir sprechen: Wie behalten Politiker den Überblick bei der Masse an Informationen? Wie entscheiden sie – mehr mit dem Kopf oder aus dem Bauch? Warum ist es wichtig, authentisch zu wirken? Welche Rolle spielen Vorurteile? Was sind wichtige Faktoren von „Leadership“? Warum gehen Frauen anders mit Macht um als Männer? Da alle Menschen Macht ausüben: Können wir den guten Gebrauch lernen? Und abschließend: Werden bald intelligente Roboter die besseren Politiker sein? 26. März 2019, 19 Uhr, Eintritt frei

Transformation – Neoklassischer Tanz

Sie kommen unerwartet und wie aus heiterem Himmel. Stellen das Leben für eine gewisse Zeit auf den Kopf. Es scheint wie eine Sackgasse zu sein. Was tun, wenn das Schicksal zuschlägt? Wie reagiert man in so einer Situation von Trennung und Verlust, um die Lebenskrisen zu bewältigen?

Valeria Liptschanskaja ist eine vielfach ausgezeichnete Nachwuchskünstlerin, Tänzerin und Choreografin. Sie ist in Wolfenbüttel aufgewachsen und sammelte internationale Erfahrungen in renommierten Institutionen, Wettbewerben und Festivals. Sie besticht durch ihre jugendhafte, verspielte und kreative Art und ihr Gefühl für Ästhetik. 27. März 2019, 19.30 Uhr

Die Hühneroper

Das kleine Hühnchen lebt auf einer Hühnerfarm. Im Gegensatz zu den 3.333 erwachsenen Legehühnern verspürt es einen großen Freiheitsdrang und träumt davon zu fliegen wie ein Adler und goldene Eier zu legen, wenn es groß ist. Eines Tages gräbt sich Hühnchen ein Loch ins Freie und entdeckt zum ersten Mal die Welt: Dort draußen gibt es Wiesen (so grün!), einen Himmel (so blau!) und Regenwürmer (so lecker?). Musikalisch entwickelt sich die Inszenierung zu einem spannenden Singspiel mit faszinierenden Instrumenten, zahlreichen Liedern und einer mitreißenden Gacker-Arie. 29. März 2019, 10 und 16 Uhr, ab 6 Jahren, Atze Musiktheater Berlin

Simone Solga – Preisträgerin des Deutschen Kleinkunstpreises 2018

Jetzt geht die Party richtig los. Simone Solga lässt alle Hemmungen fallen. Die Kanzlersouffleuse rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: Das gibt Ärger. Simone Solga behauptet als eine der wenigen Frauen souverän einen Spitzenplatz im deutschsprachigen Polit-Kabarett. Politisches Kabarett wie man es sich wünscht: Erfindungsreich, frisch, kompromisslos und bissig. 30. März 2019, 19.30 Uhr

Ausverkaufte Veranstaltungen

Die Veranstaltungen „Die Glücksforscher“, „Im Auftrag des Herrn“, „Marlene Jaschke“, „Jeder stirbt für sich allein“, „Stimmflut – Das A-cappella-Event“ und „Der Untergang des Hauses Usher“ sind bereits ausverkauft.

Weitere Informationen

Spielzeitheft 2018/2019 (PDF, 7 MB)


Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.

Es ist dieser Zinken mitten im Gesicht, der Cyrano davon abhält, seiner Cousine Roxane seine Liebe zu gestehen. Zwar weiß der Haudegen mit Wort und Waffe gleich meisterlich umzugehen. Doch fürchtet er Roxanes Spott. Zumal die sich in den schönen Christian verknallt hat. Diese Geschichte erzählt von großen Gefühlen, Täuschungen und tragischen Verwicklungen und ist eine Hommage an die Poesie. Savinien Cyrano de Bergerac (1619–1655) war Fantast, Philosoph und Dichter. In seinen Romanen erkundete er fantastische Welten, reiste zum Mond und zur Sonne. Regeln und Gesetze galten dem Freigeist wenig.

13. März 2019, 11 und 18 Uhr, ab 14 Jahren, Oldenburgisches Staatstheater