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21.03.2019

Verkehrsberuhigter Bereich am Teichgarten

Am Teichgarten ist durch die Stadt jetzt ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen worden. Angeregt wurde dies von Bürgern.

Familie Siemon kann jetzt beruhigter an der IGS am Teichgarten zum Stadtteich laufen: „Ende des vergangenen Jahres habe ich mich an das Bürgeramt der Stadt Wolfenbüttel, Abteilung Öffentliche Sicherheit, gewandt. Durch falsch abgestellte Fahrzeuge am Teichgarten wurde die Sicht so unübersichtlich, dass sich immer wieder gefährliche Situationen zu Fuß oder auf dem Fahrrad ergaben. Es gibt dort keinen Fuß- oder Radweg und die erlaubte Geschwindigkeit von Tempo 30 bietet wenig Sicherheit. Ich bat daher um einen Ortstermin im Beisein von Vertretern der Vereine des VCD und ADFC. Gemeinsam trafen wir uns vor der Schule und sahen uns die Situation an“, erinnert sich der Familienvater.

Vor Ort wurde dann der Vorschlag des ADFC und VCD eine verkehrsberuhigte Zone auszuweisen, als eine gute Lösung aufgegriffen, um die Sicherheit in diesem Bereich nachhaltig zu erhöhen. Die Stadt bat die Polizei um eine Stellungnahme. Diese bestätigte die Einschätzung zum Gefahrenpotential der Verkehrssituation. Die Stadtverwaltung leitete im Anschluss die weiteren Schritte ein. Nun sind die Schilder aufgestellt. Fußgänger können die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt. Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten.

„Dass dieses Anliegen ernst genommen wurde und auf offene Ohren von Seiten der Stadt Wolfenbüttel getroffen ist, freut mich besonders. Ich finde, das ist ein schönes Bespiel von Bürgerbeteiligung, die am Ende etwas Positives bewirkt.“, fügt Siemon abschließend noch hinzu.

Was innerhalb des verkehrsberuhigten Bereiches gilt

  1. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite nutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt.
  2. Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten.
  3. Die Fahrzeugführer dürfen Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig, müssen sie warten.
  4. Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
  5. Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig; ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen.
  6. Beim Verlassen eines verkehrsberuhigten Bereiches haben Fahrzeugführer keine Vorfahrt.

Häufig werden die Punkte 2 und 5 missachtet. Bitte beachten Sie, dass die Verkehrsfläche eines verkehrsberuhigten Bereiches eine Mischfläche mit Aufenthalts- und Erschließungsfunktion darstellt. Fußgänger und spielende Kinder haben keine gesonderten Schutzbereiche, sondern dürfen die gesamte Verkehrsfläche nutzen. Das Parken außerhalb der gekennzeichneten Flächen führt zu Behinderungen und Gefährdungen. Oftmals verbleiben neben den ordnungswidrig abgestellten Fahrzeugen weniger als drei Meter Fahrbahnbreite, so dass auch gegen das gesetzliche Haltverbot gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen wird. Hiernach ist das Parken unzulässig, wenn weniger als drei Meter Straßenbreite verbleiben. Eine solche Engstelle bereitet Versorgungsfahrzeugen (zum Beispiel Müllabfuhr) Probleme und könnte in einem Notfall (beispielsweise einem Feuerwehreinsatz) zu Behinderungen führen.

Auch der Punkt 6 ist vielen Verkehrsteilnehmern oftmals nur bedingt bekannt. Grundsätzlich ist das Verlassen eines verkehrsberuhigten Bereiches dem Ausfahren aus Grundstücksausfahrten gleichzustellen. Auch wenn man den verkehrsberuhigten Bereich in eine Tempo-30-Zone verlässt, gilt dort nicht die vermeintliche Vorfahrt durch die Rechts-vorlinks-Regelung, sondern das Gebot, allen anderen Verkehrsteilnehmern Vorrang einzuräumen.

Gegenseitige Rücksichtnahme, insbesondere im Straßenverkehr, erleichtern das Zusammenleben und sorgen für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr.

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