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01.04.2019

DNA-Proben sollen hinterlassene Hundehaufen eindämmen

Wer kennt das nicht. Man geht über eine Wiese und plötzlich macht es „pflatsch“. Und wieder einmal ist man in einen nicht entsorgten Hundehaufen getreten und hat sich mit etwas Glück nur die Schuhe versaut. Barfußläufer können da ganz andere Geschichten erzählen. Damit soll nun Schluss sein, rücksichtslose Hundehalter werden jetzt an die kurze Leine genommen.

Am heutigen 1. April tritt in der Stadt Wolfenbüttel eine neue Verordnung in Kraft, nach der Hundehalter künftig bei der Anmeldung ihres Vierbeiners ein Wattestäbchen mit einer Speichelprobe ihres Tieres abgeben müssen. Halter eines schon gemeldeten Hundes müssen die Probe innerhalb der nächsten 14 Tage nachreichen. Die Speichelproben werden im Anschluss analysiert und in einer DNA-Datenbank gespeichert. Sollten dann wieder „vergessene“ Hundehaufen für Ärger sorgen, können Hund und verantwortlicher Halter schnell herausgefunden werden. Die Kosten für die DNA-Analyse muss natürlich der Halter zahlen. „Rechnet man dann auch noch neue Schuhe für den Geschädigten oder eine professionelle Fußwaschung beim Podologen dazu, können da schnell einige Hundert Euro zusammenkommen“, rechnet Bürgermeister Thomas Pink vor, „dann überlegt sich der rücksichtslose Hundehalter vielleicht, ob er beim nächsten Mal nicht lieber zur Tüte greift und die Hinterlassenschaft seines Tieres entfernt.

Sowohl in London oder in den USA ist dieses Vorgehen schon seit längerem in der Praxis erprobt. Mit Erfolg – dort sind Hundehaufen in freier Natur zur Seltenheit geworden. Sollte das Konzept auch in Wolfenbüttel erfolgreich sein, überlegt die Verwaltung dies auch auf Katzen, Pferde und Kanarienvögel auszuweiten.

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