Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

nach oben nach oben
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
03.05.2019

„Geschichte im Schloss“ thematisiert „Wege zu Fontane“

Aus Anlass des 200. Geburtstages Theodor Fontanes setzen das Schloss Museum Wolfenbüttel und das Institut für Geschichtswissenschaft der Technischen Universität Braunschweig ihre gemeinsame Vortragsreihe „Geschichte im Schloss“ im Sommersemester 2019 zu Leben und Werk des berühmten Romanciers, Lyrikers und Chronisten seiner Zeit fort.

Den Auftakt bildet ein Vortrag von Dr. Christine von Brühl, Berlin, mit dem Titel „Gerade dadurch sind sie mir lieb. Theodor Fontanes Frauen“, der am 14. Mai 2019 um 19 Uhr mit einer Buchpräsentation im Oberen Foyer im Schloss Wolfenbüttel stattfindet.

„Wege zu Fontane“ einzuschlagen, bedeutet dabei vor allem, Schlüsselprobleme der preußischen, deutschen sowie europäischen Geschichte der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus einer originellen literarisch-kritischen Perspektive zu vergegenwärtigen.

Fontane war als „unmoderne Persönlichkeit mit unglaublich modernen Ansichten“ (Alfred Kerr) sowohl reflektierender Zeuge als auch populärer Repräsentant einer Umbruchzeit zwischen Alt und Neu. Fontanes Frauenporträts, seine Arbeitstechniken und seine Darstellungsformen werden in der Vorlesungsreihe genauso zum Thema gemacht wie sein Blick auf die bürgerliche Gesellschaft des Deutschen Kaiserreichs nach 1871. Auch im Sommersemester 2019 können zehn bis 12 Studierende der TU Braunschweig im Rahmen der Reihe einen Schein erwerben, indem sie sich mit Objekten des Museums Wolfenbüttel beschäftigen.

„Nach dem Mauerfall 1989 erlebte Fontane eine Renaissance, nicht nur Günter Grass und Friedrich Christian Delius griffen in ihren Erzählungen seine Werke und Figuren auf. Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ wurden in der Nachwendezeit zum beliebten Reiseführer durch die neuen Bundesländer“, sagte Dr. Sandra Donner.

„Theodor Fontane ist ein starker Chronist und Antiquar, für den Literatur Geschichte ist. Er versteht es anekdotisch, über Sitten, den alten Adel, Krieg und Frieden und Legenden zu erzählen“, so Prof. Dr. Matthias Steinbach, Leiter der Abteilung Geschichte und Geschichtsdidaktik, Institut für Geschichtswissenschaft der TU Braunschweig.

Programm

Flyer: Geschichte im Schloss 2019, Sommersemester (PDF, 3,3 MB)

Weitere Informationen

Voraussichtlich im Herbst 2019 erscheint eine Aufsatzsammlung mit 16 Vorträgen, die in den vergangenen Jahren im Rahmen von „Geschichte im Schloss“ mit Historikern aus ganz Deutschland stattgefunden haben. Dr. Sandra Donner und Prof. Dr. Matthias Steinbach sind die Herausgeber der Publikation.

Kontakt