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08.05.2019

Fachtag "Kunst im öffentlichen Raum"

Kunst im öffentlichen Raum wird das Thema bei einem gemeinsam von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung, dem Kunstverein Wolfenbüttel und der Stadt Wolfenbüttel Fachtag am 26. Juni 2019 in der Schünemannschen Mühle sein. Ziel des Fachtages ist die Erarbeitung eines Konzeptes über den Umgang mit Kunst und Denkmälern im öffentlichen Raum.

„Der Fachtag ist ein erster Schritt, um Entscheider und die interessierte Öffentlichkeit über verschiedene Ansätze zu informieren. Perspektivisch sollen durch verschiedene Maßnahmen (Fachtag, Beirat) Entscheidungs­grundlagen für Politik, Verwaltung, Stadtplanung und andere erarbeiten werden“, erklärte Bürgermeister Thomas Pink bei der Vorstellung des Programms im Rahmen eines Gespräches mit Journalisten. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Denkmälern im öffentlichen Raum beschäftigt aktuell, wie Sarah Kuschel, Fachbereichsleiterin Bildende Kunst in der Bundesakademie für Kulturelle Bildung berichtet, viele Kommunen und wirft Fragen auf den Ebenen Kunst, Politik, Verwaltung und Recht auf. Schenkungen und Überlassungen von Werken prägen das Bild vieler Städte ebenso wie „Kunst am Bau“ und gezielt erworbene Kunstwerke. Die Ansammlung von Werken verschiedener Stile und unterschiedlicher Epochen sowie der Umgang mit Werken, deren Aussagen kritisch zu reflektieren sind, führen in zahlreichen Kommunen zu der Frage, wie mit Bestehendem und Neuerwerbungen umgegangen werden kann. Eine weitere Herausforderung stellen die unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure im städtischen Raum dar.

Die Entwicklung von Konzepten und Kriterien sowie die Gründung von Expertenkommissionen sind in diesen Zusammenhängen ebenso von Interesse wie konkrete Fragen hinsichtlich Neupositionierungen, Instandhaltung und Vermittlung. Erfahrungen aus anderen Städten können unter anderem Orientierung zu folgenden Fragen bieten: Welche juristischen Aspekte sind in Bezug auf Denkmalschutz, Urheber- und Schenkungsrecht zu beachten? Was ist aus ästhetischer Perspektive bedeutsam, und welche neueren Kunstformen über Skulptur und Objekt hinaus sind für Kommunen interessant? Welche Erfahrungen und Beispiele gibt es in Bezug auf Neupositionierungen und (temporäre) Archivierungen? Welche Chancen und Herausforderungen stellen sich hinsichtlich Erinnerungskulturen – auch im Hinblick auf historisch problematische Figuren und Zeiten? Wie kann die Bevölkerung an der Diskussion über Kunst im öffentlichen Raum beteiligt werden und welche Formen zeitgenössischer Vermittlung sind sinnvoll und notwendig?

Vier Vorträge beleuchten das Thema im ersten Teil des Fachtags aus unterschiedlichen Perspektiven. Die sich daraus ergebenden Diskussionen werden im Anschluss in drei thematischen Rundgängen zu Werken im städtischen Raum Wolfenbüttels fortgesetzt. Kostenbeitrag: 75 Euro (einschließlich Verpflegung) für Teilnehmer von Kommunen und Institutionen, 40 Euro für Studenten und Selbstzahler. Eine Reduzierung des Kostenbeitrags bei zeitweiliger Teilnahme ist nicht möglich. Anmeldung bitte nur schriftlich über www.bundesakademie.de oder per Mail (post@bundesakademie.de) unter Angabe der Seminarnummer bk-18. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen

Programm: Fachtag "Kunst im öffentlichen Raum" (PDF, 228 kB)

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