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31.05.2019

Vortrag: „Fontanes jüdische Welt. Ressentiment und Reflexion“

„Geschichte im Schloss“ setzt seine Themenreihe zu Theodor Fontane zu Leben und Werk des berühmten Romanciers, Lyrikers und Chronisten seiner Zeit fort. Am Dienstag, 4. Juni, hält Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Potsdam, um 19 Uhr im Oberen Foyer im Schloss einen Vortrag mit dem Titel „Fontanes jüdische Welt. Ressentiment und Reflexion“.

Das Thema „Juden und Judentum“ bewegte Theodor Fontane von den Anfängen seiner schriftstellerischen Karriere bis in die letzten Tage seines Lebens; es war ein Großthema, an dem er sich regelrecht abarbeitete. Juden gehörten zu seinem Freundes- und Korrespondentenkreis, er behandelte „Jüdisches“ in seinen Gedichten und Romanen, er reflektierte darüber in seinen journalistischen Arbeiten, Briefen und Fragmenten. Für Fontane war die aufstrebende, akkulturierte jüdische Minderheit eine soziale Realität des modernen Preußen-Deutschland, besonders Berlins. Allerdings schwankte er über deren Beurteilung zwischen Ressentiment und Reflexion: Dies führte zu einem weiten Spektrum unterschiedlichster Aussagen über Judentum und Juden, von großer Hochachtung bis hin zu irritierendem Antisemitismus. Der Vortrag versucht einige Zugänge zu dieser „jüdischen Welt“ Fontanes zu öffnen.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkplatz Alte Spinnerei, Am Seeligerpark 1, 38304 Wolfenbüttel.

Programm

Flyer: Geschichte im Schloss 2019, Sommersemester (PDF, 3,3 MB)

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