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24.06.2019

Gemeinsam für Respekt, Anstand, Toleranz und Miteinander kämpfen

Viele Angebote und ein buntes Bühnenprogramm begeisterten am Samstag, 22. Juni 2019, zahlreiche Besucherinnen und Besucher des „17. Tag der Begegnung“.

Bürgermeister Thomas Pink eröffnete den Tag der Begegnung mit klaren Worten: „Wir wollen eine moderne und bunte Stadtgesellschaft fördern und Veranstaltungen dieser Art helfen uns dabei, uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Nur gemeinsames Handeln garantiert eine gedeihliche Zukunft. Uns muss klar sein, dass hier schon immer Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur lebten und das wird auch in Zukunft so sein. Deshalb ist Integration die Hauptaufgabe aller Politikebenen für ein friedliches Miteinander. Integration beginnt vor Ort und dazu brauchen wir Geduld und Offenheit. In Wolfenbüttel gehen wir seit Jahren einen guten Weg. Dies sei nicht überall so, wie der Mord am Regierungspräsidenten Lübcke in Hessen oder die an Kommunalpolitiker gerichteten Morddrohungen belegen. Wenn dann ein Innenminister Seehofer sagt, „Der Rechtsstaat muss mehr Biss zeigen“, dann ist dem nichts hinzuzufügen, aber ich glaube, dass man sich hier viel früher gegen Extremismus und Ausländerhass hätte stemmen müssen und das ist nicht erfolgt. Lassen Sie uns gemeinsam für Respekt, Anstand, Toleranz und Miteinander kämpfen.“

Petra Behrens (Diakonie) nutzte ihr Grußwort, um die Unterstützung durch den Arbeitskreis Migration, dem Veranstalter des Tags der Begegnung, zu bekräftigen „Wir werden nicht müde im Bemühen um den Frieden in der Welt, unserer Stadt und unseren Familien. Wir bauen mit Geduld und Beharrlichkeit am sozialen Frieden unserer Stadt.“


An mehreren Ständen konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger informieren. Für Stimmung sorgten unter anderem die Lupus Line Dancer, die Trommelgruppe Kadjembé sowie die türkische Tanzgruppe der Evangelischen Familienbildungsstätte oder Bella & Erkan. Für das leibliche Wohl sorgen das Willkommenscafé mit ihrem „Café Grundgesetz“, die arabische Frauengruppe des Salawo und die Freiwilligenagentur. Darüber hinaus gibt es auch Aktionen für Kinder, wie Kinderschminken und eine Buttonmaschine. Das DRK war ebenfalls mit Spielangeboten vor Ort. Die Moderation am Tag der Begegnung wurde von Viola Bischoff von der Stabsstelle für Integration der Stadt Wolfenbüttel übernommen. Zum Arbeitskreis Migration gehören: Diakonie, Caritas, AWO, die Stabsstelle für Integration der Stadt Wolfenbüttel und die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe vom Bildungszentrum des Landkreises Wolfenbüttel.

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