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15.10.2019

Theater im November

Gleich zu Beginn des Monats wird das Ensemble der „Aakash Odedra Company“ mit der Produktion „#JeSuis“ im Lessingtheater zu Gast sein: Ein wahrhaft aufwühlendes Theater-Erlebnis, das zeigt, wie Tanz sich mit dem Weltgeschehen auseinandersetzen kann.

Sechs Tänzer, die von einem siebten mal angezogen, mal attackiert werden, loten in einer dynamischen, fesselnden Performance Solidarität und Rivalität aus. Die hochgradige Intensität des Stoffes gepaart mit der Leidenschaftlichkeit der Tänzer ergibt ein äußerst durchdachtes und höchst einfallsreich strukturiertes Stück, das bis zum Schluss eine ungeheure Spannung erzeugt.

#JeSuis – Zeitgenössischer Tanz und politisches Statement

Während „#JeSuisCharlie“ nach den Anschlägen in Paris Solidarität und Trost brachte, gab es in Kabul und Istanbul ebenso entsetzliche Angriffe, die aber die Aufmerksamkeit der (sozialen) Medien nicht im gleichen Maß auf sich zogen. Die Performance „#JeSuis“ ist all jenen gewidmet, deren Geschichten noch nicht erzählt wurden. Die Vergangenheit dieser Menschen ist ausgelöscht, in der Gegenwart sind sie heimatlos. Inspiriert von südasiatischem, klassischem und zeitgenössischem Tanz sucht das Ensemble der „Aakash Odedra Company“ Wege, das Publikum mit neuen Sichtweisen zu konfrontieren und mit Menschen in Kontakt zu treten. 2. November 2019, 19.30 Uhr, Tanz-Aktion: Zwei Karten zum Preis von einer (nur in der Theaterkasse am Stadtmarkt 7A oder an der Abendkasse)


Afrika Mamas – A-cappella-Zulu-Sextett aus Südafrika

In ihren Gesängen spiegelt sich die faszinierende, mehrstimmige Vokaltradition der Zulu. Seit ihrer Gründung 1998 tourten sie bereits durch China und verschiedene europäische und afrikanische Länder. Mit der südafrikanischen Olympiamannschaft sind sie zu den Olympischen Spielen nach London gereist, wo sie gemeinsam mit anderen südafrikanischen Künstlern aufgetreten sind. Die Sängerinnen sind alle alleinerziehende Mütter. Sie thematisieren ihre sozialen Erfahrungen in ihrer Musik und setzen sich besonders für die Gleichberechtigung der Frau in der südafrikanischen Gesellschaft ein. 4. November 2019, 19.30 Uhr, Eintritt-frei-Konzert

Aus großer Zeit

Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski hat ein stattliches Haus, zwei Schiffe und zwei Kinder. 1913 lernt Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch Walter Kempowski. Ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik mit ihren großen historischen Umbrüchen. Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind. 7. November 2019, 19.30 Uhr, Altonaer Theater


Die Prinzessin von Trapezunt – Operette in drei Akten von Jacques Offenbach Alles Narren!

Eine verrückte Familie aus Artisten, Gauklern und Clowns gewinnt auf einem Jahrmarkt ein eigenes herrschaftliches Schloss und lässt das klägliche Schausteller-Dasein hinter sich, um sich einem Leben als hochgeborene (Neu-)Adelige zu widmen. Doch Adel verpflichtet – und so entspannt sich in Jacques Offenbachs Operette ein mit berauschenden Musiknummern gespickter Reigen an wilden Sehnsüchten, leidenschaftlichen Liebesverwirrungen und urkomischen Verwechslungen rund um die titelgebende Wachsfigur. 10. November 2019, 16 Uhr, Theater für Niedersachsen

#BerlinBerlin – Über das Leben in einer geteilten Stadt

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein „Wimpernschlag der Geschichte“. 1961, am Tag des Mauerbaus geboren, wird die Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen. Auf seinen Vater wartet er vergebens, denn der lebt längst mit einer neuen Familie in West-Berlin, seine Mutter schweigt und verdrängt und sein Heimatland mauert sich immer weiter ein. Doch als das „Hierbleiben“ für Ingo nicht mehr geht und er endlich „rüber“ darf, ganz legal per Ausreiseantrag, ist der 9. November 1989 und die Grenze ist plötzlich offen. Eine Familiengeschichte in Ost und West stellt die Frage nach dem Sinn von Mauern, die uns trennen und immer wieder neu errichtet werden. 12. November 2019, 11 Uhr, Theater Strahl Berlin, ab 14 Jahren


Ein musikalischer Flug durch das Universum: Caro’s Cosmische Collisionen

Carolin Fortenbacher, die Vocal-Akrobatin, und ihre Musiker Achim Rafain (Bass) und Mirko Michalzik (Gitarre/Sounds) steigen mit ihrem Publikum in höhere Sphären: Die irdische Musik von Händel, den Beatles, Sting, Ennio Morricone und vielen anderen verwandelt Carolin Fortenbacher in überirdische, himmlische Klänge und fliegt so mit ihrem Publikum ins Universum. Und weit darüber hinaus: Carolin Fortenbacher sprengt mit ihrer Stimme, ihrem Wesen und ihren Musikern Grenzen der Musik-Genres. Ob Klassik, Musical, Film oder Pop – sie verbindet alle harmonisch zu einem kleinen neuen Planeten. Mit Bildwelten, die das Publikum entspannen und wie Kinder staunen lassen. 15. November 2019, 19.30 Uhr


Der Poetry-Slam im Lessingtheater: Klartext – Wolfenbüttel reimt sich

Eine Bühne, fünf Poeten, zwei Vortragsrunden und ein Ziel: Die Herzen der Zuschauer für sich und seinen Text zu begeistern. Das Publikum wählt mittels Stimmkarten den „Sieger der Herzen“, den Wolfenbütteler-Slam-Champion. Dem Textvortrag sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Von Stand-up-Reimen bis zur literarischen Comedy, von Lyrik bis Rap und Performance-Prosa bis hin zur klassischen Kurzgeschichte ist alles erlaubt, was dem Auftritt Schliff, Rasanz und literarische Trefferquoten verspricht. So rasant kann Literatur sein! Moderiert wird der Abend von Henning Chadde, Initiator des hannoverschen Poetry-Slams „Macht Worte!“ und Slam-Poet Bernard Hoffmeister. 16. November 2019, 19.30 Uhr


Wie im Himmel – Schauspiel mit Musik von Kay Pollak

Von seiner Karriere ausgelaugt, zieht sich der gefeierte Dirigent Daniel Daréus nach einem Zusammenbruch in die Abgeschiedenheit seines kleinen Heimatdorfes zurück. Die Dorfbewohner lassen ihn die Einsamkeit nicht lange genießen: Zunächst widerstrebend, dann mit zunehmendem Engagement übernimmt er die Leitung des Kirchenchors. Während die Chormitglieder vom neuen Schwung des prominenten Musikers begeistert sind, schlägt Daniel im Dorf auch scharfe Skepsis entgegen. Nicht nur seine unkonventionellen Methoden erregen Misstrauen, auch der Enthusiasmus und das neu erwachte Selbstbewusstsein seiner Sängerinnen und Sänger passen nicht jedem. 19. November 2019, 19.30 Uhr, Altonaer Theater


Vida! – Die Showsensation aus Argentinien: Rhythmus, Musik und Tanz

Choreograf, Tänzer und Multiinstrumentalist Luis Pereyra hat ein ausdrucksstarkes neues Werk geschaffen mit brandneuen Choreografien. Aufregend. Verführerisch. Mit noch mehr Rhythmus und Tanz, dicht an den Wurzeln der magischen Kultur Argentiniens. Ein Werk, brillant interpretiert von der herausragenden Compagnie, an deren Spitze die Startänzer Nicole Nau und Luis Pereyra selber stehen. Sie bringen den echten Tango Argentino in seiner magischen puren Form zurück, der in den 70er-Jahren die Welt eroberte. Mann und Frau im Bann einer stolzen Umarmung, bei der Beine auf atemberaubende Weise ineinandergreifen. Emblematische Rhythmen Argentiniens, unverfälscht in ihrer kraftvollen puren Form, inszeniert in einem modernen Werk. 23. November 2019, 19.30 Uhr


Der Zauberer von Oz – Kindertheater ab 6 Jahren

Die kleine Dorothy lebt gemeinsam mit ihrer Tante Emmy und ihrem Onkel Henry auf einer Farm in Kansas. Durch einen Wirbelsturm gelangt sie in das zauberhafte Land Oz. Bei ihrer Landung vernichtet sie versehentlich die böse Hexe des Ostens. Die liebenswerte Nordhexe dankt ihr dafür und überreicht Dorothy magische Silberschuhe. Damit beginnt ihre fantastische Abenteuerreise. Die gute Hexe rät ihr, dem gelben Weg in die Smaragdstadt zu folgen, um dort dem großen Zauberer von Oz zu begegnen... „The Wonderful Wizard of Oz“ wurde 1900 veröffentlicht und war ein sensationeller Erfolg. Auch heute noch ist „Der Zauberer von Oz“ eines der meistgelesenen Kinderbücher. 29. November 2019, 16 Uhr, Westfälisches Landestheater

Weitere Informationen

Veranstaltungen im Lessingtheater


Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.