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27.11.2019

Unterstützung für werdende Eltern am Klinikum Wolfenbüttel

Mit der Geburt eines Kindes verändert sich auch der Alltag der frischgebackenen Eltern. Ein neues Angebot am Klinikum Wolfenbüttel soll Eltern bei Sorgen oder Überforderung mit der neuen Situation helfen. Dazu unterschrieben das Klinikum und der Landkreis Wolfenbüttel am Dienstag, 26. November 2019, eine Kooperationsvereinbarung. 

Die Fachstelle Frühe Hilfen des Landkreises berät ab dem 4. Dezember 2019 jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr Eltern im Klinikum. Vor Ort sollen unter anderem Flyer auf das Angebot aufmerksam machen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennen, wenn Mütter und Väter Unterstützung benötigen. Mit dem Beratungsangebot können wir sofort auf Probleme und Belastungen unserer Patientinnen und Patienten reagieren und Ihnen einen hilfreichen Service anbieten“, sagte Axel Burghardt, Geschäftsführer des Klinikums Wolfenbüttel. Das Klinikum hat bereits mit der Anmeldung der werdenden Mütter frühzeitig Kontakt. Wenn Hilfsbedarf besteht, etwa bei psychischen Problemen, können Familien in die Beratung der Fachstelle Frühe Hilfen vermittelt werde. „Familien in schwierigen sozialen Lebenslagen benötigen oftmals eine intensive Zuwendung, welche im strukturierten und hochfrequenten Stationsalltag nur schwer zu leisten ist. Genau hier setzt das Angebot an und trägt somit auch zur zeitlichen und emotionalen Entlastung unseres ärztlichen und pflegerischen Dienstes bei“, so Burghardt.

Matthias Buhles, Chefarzt des Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Städtischen Klinikum unterstreicht die Wichtigkeit des Angebots: „Wir sehen seit einigen Jahren einen zunehmenden Bedarf solcher Beratungsangebote, vor allem für junge Mütter ohne familiäre Unterstützung. Das niedrigschwellige Angebot ist eine Art Wegweiser im oftmals undurchsichtigen Informationsdschungel und dank koordinierter Abläufe unglaublich wertvoll, - sowohl für die Hilfesuchenden, als auch die Kooperationspartner.“

„Eine Geburt ist ein einschneidendes Erlebnis für junge Eltern. Meist ist diese Zeit mit großer Freude verbunden, immer mit Veränderung, oft auch mit Belastungen. Nicht alle Neugeborenen und jungen Eltern haben gleichgute Startbedingungen. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum erlaubt uns, Eltern noch früher zu erreichen, um auf Angebote hinzuweisen, die dabei helfen sollen, Unsicherheiten, bestehende Schwierigkeiten oder Ängste zu überwinden oder zu lindern. Dabei ist es unser Anliegen, möglichst passgenaue Hilfen für Eltern und Kinder zu entwickeln. Wenn es den Eltern gut geht, ist eine Voraussetzung geschaffen, dass es auch dem Baby gut geht“, erklärte Jörg Herrmann, Leiter der Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Wolfenbüttel.

In den freiwilligen und kostenlosen Beratungsgesprächen kann vertraulich die individuelle Situation der Eltern und Neugeborenen besprochen und mögliche Belastungen wie etwa Gefühle von Überforderung, Ängste oder andere Erschwernisse thematisiert werden. Die Beraterinnen der Fachstelle Frühe Hilfen können dann auf Wunsch der Familie konkrete Angebote vermitteln.

„Es gibt viele Angebote, um Eltern im Alltag zu unterstützen. Als Landkreisverwaltung haben wir den gesetzlichen Auftrag Kindern von Beginn an eine faire Chance auf eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Die Kooperation mit dem Klinikum Wolfenbüttel ist ein wichtiger Baustein, damit wir diesem Auftrag gerecht werden können“, so Bernd Retzki, Dezernent für Schule, Jugend und Soziales im Landkreis Wolfenbüttel.


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