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11.12.2019

Statt Weihnachtskarten gibt es eine Spende

Alle Jahre wieder hatte die Stadt Wolfenbüttel im Advent ihre Weihnachtskarten verschickt. Seit 2015 verzichtet Bürgermeister Thomas Pink auf den allgemeinen schriftlichen Weihnachtsgruß. Die Stadt spendet das eingesparte Geld einem guten Zweck und in diesem Jahr profitiert die Evangelische Familien-Bildungsstätte (EFB) von dem Geld.

„Die meisten Weihnachtskarten finden nach kurzem Lesen nur den direkten Weg in den Mülleimer. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das Motto ,Spende statt Weihnachtskarte‘ auch in diesem Jahr wieder aufzugreifen“, betont der Rathauschef. „Alle, die auf Weihnachtspost von der Stadt Wolfenbüttel verzichten müssen, werden unsere Entscheidung sicherlich auch wieder unterstützen – zumal, wenn sie erfahren, wie sinnvoll das Geld verwendet wird“, ist sich Thomas Pink sicher.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk überreichte Bürgermeister Thomas Pink jetzt im Rathaus einen symbolischen Spendenscheck über 2000 Euro an Ute Klinge von der EFB und Propst Dieter Schultz-Seitz. 500 Euro davon stammen von der Oppermann-Kerle-Stiftung, die somit großzügig „aufrundete“.

Das Geld wird, wie Ute Klinge erklärte, für die Eltern-Kind-Arbeit verwendet: „In verschiedenen Formaten sprechen wir dort Eltern an, die im Umgang mit ihrem Kleinstkind unterstützt werden. Um möglichst viele Eltern zu erreichen, gehen wir in die Stadtteiltreffs, Kirchen oder in Familienzentren, um dort unsere offenen Gruppen anzubieten. Von der Ernährungsberatung über die Integration bis zu musikalischen Anregungen sind viele Themen vertreten, aber das Wichtigste ist der Kontakt unter den Familien. Darüber entstehen soziale Netzwerke, die ihnen eine Heimat geben. Wir können das Geld gut verwenden, um Familien mit kleinem Geldbeutel die Teilnahme an den Angeboten der EFB zu ermöglichen.“

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