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13.12.2019

Zeichen für Toleranz und Menschlichkeit

Wenn in der Lessingstadt Wolfenbüttel Gotthold Ephraim Lessing zu Toleranz und Menschlichkeit aufruft, ist das eigentlich nichts Ungewöhnliches. Immerhin wurde er am 15. Dezember 1769 zum Bibliothekar in dieser Stadt berufen. Bemerkenswert ist jedoch, dass seit rund vier Wochen unter seinem Namen Zitate von ihm auf Facebook und Instagram gepostet werden.

Natürlich schreibt Lessing hier nicht selbst, es ist Dr. Carsten Nahrendorf, der in diese Rolle geschlüpft ist. Unterstützt wird er von der Lessing-Akademie und deren Leiter Dr. Helmut Berthold sowie Björn Reckewell in seiner Funktion als Leiter der Abteilung Tourismus und Einzelhandelsentwicklung. Nahrendorf, Lehrbeauftragter an der TU Braunschweig und an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie Stadtführer in Wolfenbüttel, möchte auf zeitgemäße und unterhaltsame Art und Weise insbesondere der jüngeren Generation Lessing nahe bringen. „In einer Zeit in der so viel Hass und Desinteresse in den sozialen Netzwerken verbreitet werden, wollen wir mit einzelnen Zitaten ein Zeichen für Toleranz und Akzeptanz setzen“, betont Nahrendorf. Pünktlich mit der Berufung Lessings in Wolfenbüttel solle der offizielle Startschuss für das Projekt auf Facebook und Instagram erfolgen. Die ersten Wochen im „Probebetrieb“ hätten schon viel positive Resonanz erhalten.

„Jede Woche wird es für ein Jahr lang ein Zitat geben“, verrät Nahrendorf. Zu bestimmten Tagen werden diese auch einen gezielten Bezug haben. „Unser Wunsch und Ziel ist es, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, welche Erfahrungen sie mit Lessing und seinen Werken haben“.

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auf Facebook und Instagram unter #Lessing250WF

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