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08.05.2020

Unruhige Nacht für die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel

Für die Feuerwehrfrauen und -männer gab es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nur wenig Zeit zum Schlafen.

So lautete das erste Alarmierungsstichwort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ an der Hospitalstraße. Mehrere Menschen nahmen das akustische Warnsignal eines Heimrauchmelders sowie eine Rauchentwicklung wahr und riefen daraufhin bei der integrierten Leitstelle in Braunschweig an. Gegen 1 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel alarmiert. Nach seinem Eintreffen am Einsatzort konnte der Brandmeister vom Dienst, Sven Dost, die Lage bestätigen. Rauchschwaden traten aus dem gekippten Fenster eines Sechs-Parteienhauses im zweiten Obergeschoss heraus.

Die Kräfte des ersten Löschzuges der Schwerpunktfeuerwehr begannen daraufhin, sich einen Zutritt in die betroffene Brandwohnung zu verschaffen. Um eine mögliche Verrauchung des Treppenhauses zu vermeiden und gleichzeitig den Fluchtweg zu erhalten, wurde ein mobiler Rauchvorhang an der Wohnungstür befestigt. Gleichzeitig wurden die Mitbewohner des Mehrfamilienhauses aus ihren Wohnungen geklingelt, sie verließen sie selbstständig. Der Angriffstrupp ging unterdessen, ausgerüstet mit schwerem Atemschutzgerät, in die Brandwohnung und rettete einen Mann. Er wurde durch den Rettungsdienst Wolfenbüttel in das Klinikum transportiert. Glücklicherweise bestätigte sich der anfängliche Verdacht eines Küchenbrandes nicht, da die Rauchwolke angebranntes Essen als Ursache hatte. Die Wohnung wurde gelüftet. Anschließend konnten die evakuierten Bewohner ihre Wohnungen wieder betreten. Aufgrund des Brandeinsatzes war die Hospitalstraße sowie die Jägerstraße zwischenzeitlich komplett gesperrt. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.

Am Freitagmorgen, dem 8. Mai 2020, klingelten die Meldeempfänger um 2.45 Uhr erneut. Wie bereits am Donnerstagabend löste die Brandmeldeanlage eines Pflegeheims an der Straße „Schulwall“ aus. Doch diesmal handelte es sich nicht um angebranntes Essen, sondern um ein "Feuer an dem Gebäude". Glück im Unglück, denn einer der alarmierten Feuerwehrmänner, der mit seinem Auto auf dem Weg zur Feuerwache war, fuhr an der Einsatzstelle vorbei. Durch ein Wegziehen der brennenden Mülltonne sowie eines Kühlschrankes verhinderte er einen größeren Schaden. Die Besatzung des anrückenden Tanklöschfahrzeugs löschte das Feuer mit Hilfe der Schnellangriffseinrichtung schnell. Anschließend wurde die Fassade des Gebäudes abgekühlt. Aufgrund der Tatsache, dass die Fenster gekippt waren, zog Rauch in die Räume des Pflegeheims. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die Kräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr beendet. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

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