nach oben nach oben
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Inhalt
13.05.2020

Die Fachstelle Frühe Hilfen berät und unterstützt

Eltern werden und Eltern sein – das fordert heraus, manchmal überfordert es auch. Die Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Wolfenbüttel berät und unterstützt werdende und frisch gewordene Eltern in dieser neuen Situation. Die Fachstelle berät zu praktischen Fragen, etwa rund ums Füttern und Stillen, wenn das Baby nicht schläft, viel schreit oder auch, wenn eine schwierige Geburt belastend war.

Zum Angebot gehört, dass Familienhebammen vermittelt werden, die von der Schwangerschaft bis ein Jahr nach der Entbindung Eltern beratend zur Seite stehen. Corona-bedingt werden derzeit nicht alle Leistungen angeboten, so etwa die Babybegrüßung. Die Fachstelle Frühe Hilfen ist aber über eine zentrale Telefonnummer weiterhin erreichbar.

„Wir haben die Fachstelle Frühe Hilfen neu organisiert und bieten alle Angebote aus einer Hand an. Wer uns erreichen möchte, braucht jetzt nur eine einzige Nummer zu wählen. Das macht es viel einfacher für Eltern und auch für Fachkräfte“, so Annette Scheffer, Teamleiterin der Fachstelle Frühe Hilfen. Bis zum Herbst vergangenen Jahres waren alle Angebote auf verschiedene Sachbereiche innerhalb des Jugendamtes verteilt. Jetzt sind alle Angebote und Mitarbeitende in einer Abteilung zusammengefasst. In der Fachstelle arbeitet ein achtköpfiges Mitarbeiterinnenteam, die in den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Sozialpädagogik, Geburtshilfe, Kinderkrankenpflege und Kinderheilkunde ausgebildet sind. Die Fachstelle kann auf die jeweilige Familie bezogene Lösungen mit den Eltern erarbeiten und Angebote vermitteln. Dazu wurde ein landkreisweites Netzwerk aufgebaut, in dem zahlreiche Organisationen und Fachkräfte aus dem Landkreis zu diesem Thema arbeiten und sich austauschen.

Zu den Angeboten der Fachstelle Frühe Hilfen gehört die Babybegrüßung, die Vermittlung von Familienhebammen, die Koordination des Netzwerkes und ein umfangreiches Beratungsangebot für Babys und Kleinkinder von 0 bis drei Jahren.

Auch auf der Geburtsstation des Klinikums Wolfenbüttel kann das Angebot der Fachstelle in Anspruch genommen werden. Mitarbeiterinnen der Fachstelle habe feste Beratungszeiten im Klinikum, die aber im Moment Corona-bedingt ausfallen. Darüber hinaus können individuelle Termine vereinbart werden. Das Klinikum-Personal macht werdende Eltern auf die Fachstelle aufmerksam. Eine Kooperation zwischen Landkreis und Klinikum wurde im vergangenen November vereinbart.

Die Neuorganisation sollte im Frühjahr eigentlich etwas größer begangen und kommuniziert werden – aber dann kam Corona. „Gefeiert wird später. Wichtig ist, dass Eltern, Schwangere und unsere Netzwerk-Partner wissen, dass wir, trotz Corona, weiterhin da sind“, sagt Fachstellen-Leiter Jörg Hermann.

Kontakt

Die Fachstelle Frühe Hilfen ist derzeit weiterhin erreichbar. Dort können Eltern von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie von Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr anrufen. Am Mittwoch sind die Frühen Hilfen bis 18 Uhr erreichbar. Kontakt unter der zentralen Telefonnummer 05331 84-210 und fruehehilfen@lk-wf.de.

Für Elternfragen zum Thema Corona und Familie können sich Eltern auch an die Eltern-Sprechstunde der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen wenden unter der 05331 84-194. Weitere Informationen unter https://www.lk-wolfenbuettel.de/frühehilfen.