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15.07.2020

Skaterplatz erhält drei neue Rampen im Eigenbau

Vom 20. bis 27. Juli 2020 wird der Skateplatz an der Langen Straße nicht nutzbar sein. Der Grund – ein wirklich erfreulicher.

Schon seit einem gut einem Jahr arbeiten die Ehrenamtliche an der Idee und der Planung weitere Rampen, diesmal im Eigenbau, für den Skateplatz, den sie selbst als Trashpark bezeichnen. Die Skateinitiative - allen voran die „Bademeister“, so bezeichnet sich die Kerngruppe seit Jahren selbst - wird nicht müde, sich intensiv für den Trashpark einzusetzen.

Seit 2007 unterstützt die Stadtjugendpflege die Skater-Initiative Wolfenbüttel, wie zuvor den Skateclub Walhalla e.V., im ehrenamtlichen Engagement auf dem Skateplatz. „Der Platz war mit seinen Holzrampen 2007 dringend sanierungsbedürftig und die Stadtjugendpflege Wolfenbüttel rief gemeinsam mit dem SC Walhalla e.V. zu dem Beteiligungsprojekt `Wie geht es weiter mit dem Skateplatz?` auf“, berichtet Stadtjugendpfleger Stephan Fabriczek.

Seitdem ist viel geschehen: 2008 und 2009 Planung des Platzes mit Betonrampen, Einwerben von Stiftungsgeldern und 2010 endlich die Einweihung des neuen Platzes, 2013 übernahm die Stadt Wolfenbüttel, bis dahin Verpächterin, den Platz vom SC Walhalla e.V., der mit seiner Skatehalle in Braunschweig ausgelastet war, im Dezember 2018 folgte die Erweiterung durch eine Miniramp, ein Curb und ein Speedbump. Auch hier planten die Ehrenamtlichen gemeinsam mit der Fachfirma, warben Drittmittel ein und legten unterstützend selbst Hand an. Auch für sportliche und kulturelle Angebote sorgte die Initiative und organisierte Workshops, Schnupperangebote, Contests und Konzerte auf dem Platz.

Schon 2018 stellten die Initiative das Projekt „Neue Rampen im Eigenbau“ vor. Bürgermeister Thomas Pink stimmt dem Konzept zu, bat aber um eine fachliche Vorprüfung der Pläne durch das Bauamt, damit weder die ehrenamtliche Arbeit vergebens, noch die Stadt Wolfenbüttel als Betreiberin des Platzes in Schwierigkeiten kommt.

Nun werden vom 20. bis 26. Juli zwölf Ehrenamtliche unterstützt von der Stadtjugendpflege und fachlich angeleitet durch einen Rampenbauprofi eine Quarterpipe, ein Quarterpipe Container und ein ChinaBank-Bump im Selbstbau herstellen.

„Hut ab, vor so viel Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und Engagement“, heißt es seitens der Stadtjugendpflege Wolfenbüttel. Die angrenzende Jugendplatz mit dem Fußball- und Basketballfeld sowie der Parkouranlage bleibt während der Umbaumaßnahmen durchgehend geöffnet.

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