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21.08.2020

"Tafel macht Schule"

Gut 100 Personen warteten kürzlich im gebotenen Sicherheitsabstand untereinander vor der Tafel des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel im Großen Zimmerhof. Dort startete mal wieder die seit Jahren so erfolgreiche Aktion "Tafel macht Schule", bei der Kinder aus bedürftigen Familien für ihren Schulstart ausgestattet werden.

"In diesem Jahr haben wir erstmals die Familien der Wolfenbütteler Tafel und der Tafel Schladen zusammengefasst", erklärte Juliane Liersch den großen Zulauf. Dadurch kamen 23 Erstklässler aus der Kreisstadt und sieben aus Schladen zur Abholung der Geschenke – allesamt in großer Vorfreude. Immerhin gab es eine ganze Reihe schöner Sachen, und die Kinder gingen ordentlich bepackt zurück zu ihren Eltern.

Denn die sollten diesmal nicht nur aus Corona-Gründen vor Eberts Hof warten, dem Tafel-Laden des Roten Kreuzes. "Wir wollten es den Kindern durch die Trennung auch ermöglichen, bei ihrer Auswahl eine eigene Entscheidung zu treffen", erklärte Juliane Liersch. Oft genug hatte sie in den vergangenen Jahren erlebt, dass sich die Kindern von den Kommentaren ihrer Eltern verunsichern ließen. "Das lief diesmal gleich viel harmonischer ab."

Zu haben waren jeweils ein robuster Schulranzen, der ein paar Jahre "mitwachsen" dürfte, eine Schultüte und ein großer Papierbeutel – alles randvoll gepackt mit Sinnvollem (Stifte, Malblöcke, Tuschkästen), aber auch mit Schönem (Spiele, Süßigkeiten). Die Vorlieben folgten dabei dem klassischen Rollenverständnis: Die Mädchen griffen eher zur Ausstattung in Pink, auf der die Pferdemotive dominierten. Jungs orientierten sich zu den gedeckten Farben, auf denen immer noch Fußball oder Star-Wars hoch im Kurs standen.

"Wir konnten alles aus unserem Tafel-Topf anschaffen", erzählte Juliane Liersch, "denn wir waren durch die Stadt und viele Privatspender recht gut bestückt." Sie bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei allen Förderern und kündigte an, auch in den nächsten Jahren die Werbetrommel für diese DRK-Aktion rühren zu wollen.

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