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25.11.2020

Kinderbetreuung in Corona-Zeiten: Ritt auf der Rasierklinge

Während in den meisten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens eine maximale Kontaktvermeidung gefordert wird, ist gerade dies im KiTa-Alltag völlig unmöglich. Abstands- und Mundschutzregelungen sind nicht umzusetzen. Auch für das Erziehungspersonal keine einfache Situation.

Der Betreuungsalltag in den Kitas soll normal weitergehen. Dies ist der Wunsch des Kultusministers und vieler Eltern. Der Alltag ist jedoch alles andere als „normal“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun alles dafür, dass Kitas geöffnet bleiben können und wollen den Kindern soviel Normalität wie möglich und eine schöne Kita-Zeit auch unter Pandemie-Bedingungen bieten.

Die Corona-Auflagen in den Kitas sind allerdings enorm: Zwischen Lüften, Desinfizieren und Hygiene-Dokumentation versuchen die Erzieherinnen und Erzieher die Qualitätsentwicklung, die Bedürfnisse der Kinder und pädagogischen Ziele nicht untergehen zu lassen.

Damit dies aber alles läuft, ist es auch wichtig, dass sich die Eltern an die aufgestellten Regeln halten und auch von sich aus Vorsicht walten lassen. Eltern, die aufgrund eines Corona-Verdachts selbst getestet wurden, sollten ihr Kind zum Beispiel nicht in die Kita schicken, solange das Ergebnis nicht feststeht.

Denn auch das Personal in den Kitas hat ein Schutzbedürfnis und/oder zum Beispiel ältere Angehörige gehören zur Risikogruppe. Der Umgang mit diesen persönlichen Unsicherheiten ist - neben der Begleitung der Kinder und deren Bildungssituationen - auch ein Teil des Kita-Alltags.

Für die pädagogischen Fachkräfte ist die Situation daher in mehrfacher Hinsicht belastend, aber sie sehen auch die Sorgen der Eltern. Umso schöner ist es, dass viele Eltern und Familien Verständnis zeigen und zusammen mit den Kita-Teams die schwierige Zeit überstehen.

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