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17.12.2020

Elternaktion gegen Nazi-Parolen

Wie berichtet wurde mehrere Male die Außenfassade des Gebäudes der Kinder­tages­stätte Kerschen­steiner Weg mit rechtsextremen, antisemitischen sowie islamfeindlichen Parolen und Symbolen beschmiert. Die Polizei Wolfenbüttel ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungwidriger Organisationen.

"Das ist ein äußerst ernster Vorgang" erklärt Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink. "Wer ein Gebäude, in dem täglich Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren betreut werden, unter anderem mit Hakenkreuzen und dem Schriftzug "Hitler liebt Kinder" versieht, handelt mit einer Perversität und Widerwärtigkeit, die nicht zu überbieten ist. Dieser Tat und dem ihr zugrundeliegenden Gedankengut werden wir mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Äußerungen und Handlungen, die fundamentale Werte unseres Rechtsstaates wie die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Glaubensfreiheit in Abrede stellen, haben in Wolfenbüttel keinen Platz."

Die Stadt arbeitet eng mit der Polizei zusammen. Um die Ermittlungen zu unterstützen, zahlt die Stadt Wolfenbüttel für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täter führt, eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro.

Elternaktion

Um sich ganz klar von den fremdenfeindlichen Äußerungen abzugrenzen, haben innerhalb eines Tages Eltern von drei Kindergartengruppen Laken entworfen, die für Toleranz und Vielfalt werben. Diese Laken wurden bei einem Pressetermin am Donnerstag, 17. Dezember 2020, in der Kindertagesstätte Kerschensteiner Weg der Öffentlichkeit präsentiert.

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