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11.01.2021

Warten auf den Frühling

Im Zuge der Sanierung der Leipziger Straße und des Umbaus der Straßenkreuzungen Ahlumer Straße, Doktorkamp und Ludwig-Richter-Straße wurden insgesamt sechs Grünflächen im Auftrag der Stadt umgestaltet.

Im Bereich des Kreisverkehrs Doktorkamp werden vier Ahorn im Außenbereich des Kreisels gepflanzt. Der Innenkreis des Kreisels, sowie die drei Flächen im Kreuzungsbereich Ahlumer Straße wurden mit einer bewährten Mischung aus Stauden, frühblühenden Blumenzwiebeln und Gräsern bepflanzt. Die letztgenannten Flächen sind derzeit mit einer mineralischen Mulchschicht abgedeckt, die im Laufe der Jahre unter der Vegetation kaum noch zu erkennen sein wird (so ist es bereits schon beim Kreisel an der Schweigerstraße). Die verschiedenen Pflanzenarten, insgesamt rund 4500 Blumenzwiebeln und knapp 2000 Stauden in 30 Arten, werden sich unterschiedlich gut etablieren und ausbreiten können, so dass sowohl im Jahresverlauf als auch im Laufe von mehreren Jahren ein ständig wechselndes Erscheinungsbild erwartet werden kann. Im Innenkreis am Doktorkamp und im Beet vor dem Biomarkt wurden zum Beispiel jeweils Vorfrühlings-Schneebälle gepflanzt. In der Staudenfläche zwischen der Kreuzung Ahlumer Straße und der Einmündung Juliusstraße wurden zwei Spitzahorn der Sorte „Drummondii“ mit panaschiertem Laub gepflanzt.

Im Unterschied zu einem Schottergarten wird der Boden und die darin lebenden Organismen nicht durch eine Vlieslage abgetrennt und die Bepflanzung ist sehr dicht. Im Schottergarten werden nur einzelne wenige Pflanzen gepflanzt, die üblicherweise besonders wenig Nahrungsangebot für heimische Insekten bieten (zum Beispiel Nadelgehölze mit Formschnitt).

Übrigens: Die Arbeit in Grünanlagen ist für die Mitarbeiter gelegentlich eine olfaktorische Herausforderung, so auch im Falle des großen Staudenbeetes vor dem Biomarkt. Aus eigener Initiative haben die Mitarbeiter der ausführenden Firma entsprechende Hinweisschilder aufgestellt, die aber offensichtlich von den Hunden nicht richtig verstanden werden. Vielleicht können die Besitzer der Hunde hier für die erforderliche Rücksicht sorgen. Zumindest wäre dies einmal ein Zeichen von Respekt.

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