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11.03.2021

Jugendarbeit trägt Ver­ant­wortung – Jugendarbeit trägt Maske

#OhneMaskeOhneMich - unter diesem Hashtag startet eine Kampagne eines Projektteams der Stadtjugendpflege Wolfenbüttel. Verbunden damit wird ein Dank an alle – und das ist Gott sei Dank die große Mehrheit - ausgesprochen, die sich solidarisch an die Einschränkungen und Auflagen zur Eindämmung der Pandemie halten.

Nur dadurch kann darauf vertraut werden, das die Coronapandemie das Leben Aller nicht gänzlich bestimmt, die Impfungen und Testungen nachhaltig Wirkung zeigen und Schritt für Schritt wieder ein „normales“ Miteinander möglich wird. Dann kann auch Kinder- und Jugendarbeit hoffentlich bald wieder im direktem persönlichen Kontakten und bei realen Treffen stattfinden.

Die Kreisjugendpflege beteiligt sich an dieser Kampagne und gab FFP2-Masken mit den Logos der Kreis- und Stadtjugendpflege in Auftrag. Diese Masken sind nun verfügbar und wurden von Solveig Wendt (Kreisjugendpflegerin) und Stephan Fabriczek (Stadtjugendpfleger) entgegengenommen. In den nächsten Tagen werden alle freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit Informationen zur Kampagne und ein erstes Kontingent an Masken erhalten.

Die kommunale Jugendpflegen, Vereine und Gruppen, vor allem viele ehrenamtliche Jugendleiterinnen und Jugendleiter habe in den vergangenen Monaten mit viel Engagement und Kreativität kontaktarme Angebote für Kinder und Jugendliche erdacht und umgesetzt. Vor allem aber sind sie stets verantwortungsbewusst mit dem Infektionsrisiko umgegangen. Die Kampagne will mit Veröffentlichungen in den Sozialen Medien sowohl ein Statement der Kinder- und Jugendarbeit für solidarisches und verantwortungsvollen Verhalten in der Pandemie geben, als auch den Austausch über „coronakonforme“ Angebote der Jugendarbeit fördern. Darüber hinaus werden Informationen und Hilfen zur Gestaltungen von Angeboten für Kinder und Jugendliche, zum Wiedereinstieg in die regulären offenen Angebote und Gruppentreffen sowie Argumentationshilfen gegen Verschwörungsmythe und Falschmeldungen folgen.

So notwendig die derzeitigen Einschränkungen und Auflagen zur Bekämpfung der Pandemie sind, so deutlich werden auch die negativen soziale Folgen. Kinder und Jugendliche vermissen ihre sozialen Kontakte, ihre frei gewählten Freizeitaktivitäten und das Miteinander in der Gleichaltrigen-Gruppe. Für ihre Persönlichkeitsentwicklung und psychische Gesundheit sind diese aber unentbehrlich. Längst zeigen Studien und Berichte von Beratungsstellen den gestiegenen psychischen Druck und vermehrte soziale Eskalationen und gerade ohnehin benachteiligte Gruppen sind besonders betroffen.

Daher muss Kinder- und Jugendarbeit sobald wie möglich, wenn auch unter Einhaltung von Hygienekonzepten und bei aller Vorsicht, wieder im persönlichen Kontakt stattfinden – auch dafür steht die Kampagne. Keine ehrenamtliche Jugendleiterin und kein ehrenamtlicher Jugendleiter soll bei den Entscheidungen ob und wie ihre Angebote im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit wieder in Präsenz stattfinden können allein gelassen werden, auch dazu will die Kampagne betragen. Jugendarbeit trägt Verantwortung, Jugendarbeit kann „coronakonform“, Jugendarbeit trägt Maske, Jugendarbeit muss weiter stattfinden, sobald als möglich mit unmittelbarem persönlichen Kontakten!

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