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18.05.2021

Verwaltungsausschuss be­schließt Anti­semi­tismus­re­so­lution

Die wachsende Bedrohung durch Antisemitismus, die in den vergangenen Tagen in ganz Deutschland zu beobachten war, beunruhigt auch Rat und Verwaltung in Wolfenbüttel. Antisemitismus ist nicht nur als Angriff auf Jüdinnen und Juden, sondern als Angriff auf die Grundwerte einer jeden Demokratie und pluralistischen Gesellschaft zu verstehen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Wolfenbüttel daher eine Antisemitismusresolution beschlossen.

Dementsprechend ist jeder Form des Antisemitismus schon im Entstehen in aller Konsequenz entschlossen entgegenzutreten und ist der Aufruf zum Boykott von israelischen Waren oder Unternehmen sowie von israelischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Künstlerinnen und Künstlern oder Sportlerinnen und Sportlern zu verurteilen.

Räumlichkeiten und Einrichtungen, die unter städtischer Verwaltung stehen, sind keinen Organisationen, die sich antisemitisch äußern oder das Existenzrecht Israels in Frage stellen, zur Verfügung zu stellen sowie sind keine Veranstaltungen mit derartigen Themen oder Zielrichtungen zu unterstützen.

Auch sind keine Organisationen und/oder Projekte finanziell zu fördern, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen.

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