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02.07.2021

Präventionsrat und Stadtjugend­pflege Wolfen­büttel starten den Jugend­dialog

Der Präventionsrat und die Stadtjugendpflege Wolfenbüttel starten den 1. Wolfenbütteler Jugenddialog. Statt des jährlichen Fachtages Prävention wird es in diesem Jahr dieses Angebot geben.

Ab nächster Woche können sich Jugendliche auf der Internetseite des Jugenddialoges daran beteiligen. Für Schulklassen und Jugendgruppen steht ein Methodenset zur Teilnahme bereit.

Gestartet wird mit einer Online-Umfrage, die Infos zu Befindlichkeiten, Wünschen, Forderungen, Sorgen und Ängsten der Wolfenbütteler Jugendlichen erhebt. Am 7. September 2021 sollen dann in einer Onlinekonferenz die Ergebnisse diskutiert und der Dialog im direkten Austausch mit den Jugendlichen stattfinden. Die Moderation einzelner Workshops werden Jugendliche, unter anderem aus dem Wolfenbütteler Jugendparlament, übernehmen.

Die Umfrage ist anonymisiert, zur Online-Konferenz können sich Jugendliche über die Onlineumfrage oder kurz vorher anmelden. Je nach geltender Niedersächsischer Coronaverordnung kann anstatt der Online-Konferenz auch eine Präsenzveranstaltung angeboten werden. Ausgangspunkt des Präventionsrates ist die Feststellung, dass Corona vieles verändert hat und Studien zeigen, was gerade die junge Generation in der Pandemie geleistet hat und was jungen Menschen zugemutet wurde. Dies müssen die Präventionseinrichtungen berücksichtigen und der Jugenddialog soll eine Rückmeldung hinsichtlich der Einschätzungen, Bedarfe und Wünsche der jungen Menschen geben.

Die Stadtjugendpflege ist als Geschäftsführung des Präventionsrates federführend tätig und wird darüber hinaus Sorge tragen, dass die Ergebnisse des Dialogs, die Wünsche und Forderungen an den entsprechenden Stellen, insbesondere auch bei der Kommunalpolitik, Gehör finden und interessierten Jugendlichen anbieten, gemeinsam für Forderungen, Vorhaben und Projekte zu streiten.

Der Jugenddialog ist außerdem geeignet künftig als übergeordnetes Beteiligungsinstrument fortgeführt zu werden. Damit könnte dem Beteiligungsansatz der Stadtjugendpflege, neben den Jugendversammlungen, Beteiligungsangeboten und -projekten, ein Ausgangsbaustein der allgemeinen Jugendbeteiligung auf lokaler Ebene hinzugefügt werden.

Zudem ist der Jugenddialog eine bundesweite, ja sogar europaweite Kampagne zur Beteiligung Jugendlicher. Sie treibt seit Jahren den Dialog zwischen Jugendlichen bis in die politischen Spitzen in den Regierungen und in den Europarat hinein voran. Damit könnten die lokalen Ergebnisse auch in den bundes- und europaweiten Beteiligungsprozess einfließen.

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