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21.09.2021

Fahrräder, E-Bikes, Pedelecs und was daran nachhaltig ist

Fahrradfahren liegt im Trend. Die nachhaltige Art der Fortbewegung erfreut sich besonders in Niedersachsen laut dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit über 1050 Fahrrädern pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner großer Beliebtheit. Obwohl Fahrradfahren gerade in der Stadt meistens die schnellere, gesündere und klimafreundlichere Art der Fortbewegung darstellt, werden immer noch über die Hälfte der Strecken unter fünf Kilometern mit dem Auto zurückgelegt. Doch die Vorteile des Fahrradfahrens sind zahlreich.

Durch die gelenkschonende Fortbewegung können neben der Förderung von Ausdauer, Beweglichkeit und Wohlbefinden auch Krankheiten vorgebeugt werden. Zudem unterstützt das Fahrradfahren bei Kindern und Jugendlichen zum Beispiel die Konzentrationsfähigkeit oder die Entwicklung motorischer Fähigkeiten. Neben gesundheitlichen Vorteilen bietet das Fahrradfahren Freiheit und Flexibilität. Unabhängig von Fahrplänen oder Staus können Jung oder Alt mobil sein, denn Fahrradfahren kennt keine Altersgrenze. Indem wir Entfernungen mit dem Fahrrad zurücklegen, kann der Gebrauch einer klimabelastenden Fortbewegungsform vermieden werden. Zudem sind Fahrräder leise und stoßen keine schädlichen Abgase in die Umwelt ab.

Schon jetzt nutzen immer mehr Menschen Pedelecs oder E-Bikes, um bequem längere Strecken von zehn bis 15 Kilometern im Alltag zurückzulegen. Wie unterscheiden sich Pedelecs und Co. von herkömmlichen Fahrrädern?

Das Umweltbundesamt definiert Pedelecs als Elektrofahrräder, welche mit Muskelkraft angetrieben und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern durch einen elektrischen Motor mit maximal 250 Watt Leistung unterstützt werden. E-Bikes sind Fahrräder mit Elektromotor, welche auch ohne Tretbewegungen, also rein elektrisch, fahren können. Der zusätzliche elektrische Antrieb aus Akkus unterstützt Radfahrende bei der Bewältigung von Höhenunterschieden oder Gegenwind. So können Entfernungen zum Beispiel nach Braunschweig oder Salzgitter angenehm gefahren werden. Außerdem ermöglichen Lasten-Pedelecs die Mitnahme von Einkäufen oder weiterer Personen.

Fallen nicht auch Treibhausgasemissionen bei der Produktion von Pedelec- und E-Bike-Akkus an? Ja, im Vergleich zu Fahrrädern ohne elektrischen Motor wird die Umwelt bei der Herstellung von Akkus mehr belastet. Doch ab 100 elektrisch geradelten Kilometern sind diese Emissionen schon beglichen, wenn dafür das Auto nicht genutzt wurde. Die Lebensdauer eines Akkus entspricht laut der „Pressedienst-Fahrrad“ 500 bis 1.000 Ladezyklen. Die Entsorgung eines Akkus kann über einen Fahrradfachhändler erfolgen, unabhängig davon, wo man den Akku gekauft hat. So können die Akkus, welche seltene und wertvolle Rohstoffe enthalten, recycelt und wiederaufbereitet werden.

Wer sich für die Anschaffung eines E-Bikes entscheidet, hat die Qual der Wahl, denn es gibt diverse Modelle und Typen. Von elektrischen Alltagsrädern über E-Mountainbikes bis hin zu E-Rennrädern ist für alle etwas dabei. Die Preise für Pedelecs oder E-Bikes beginnen ab zirka 1.000 Euro und sind damit kostspieliger als konventionelle Fahrräder. Je nach Preisklasse sind im Regelfall Reichweiten von 40 bis 60 oder 50 bis 100 Kilometern ohne zusätzliches Aufladen des Akkus möglich.

Wollen Sie selbst einmal ein Pedelec ausprobieren? Dann können Sie Pedelecs jederzeit in der Tourist- Information Wolfenbüttel oder bei MyBikes ausleihen. Auch Lastenräder können über das DRK, die Kornblume oder den BUND kostenfrei ausgeliehen werden.

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