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03.04.2017

Klinikum Wolfenbüttel und Klinikum Braunschweig wollen enger kooperieren

Unter dem Motto „Versorgung aus einer Hand - aus der Region, für die Region“ beabsichtigen das Klinikum Braunschweig und das Klinikum Wolfenbüttel künftig enger zu kooperieren.

Dazu haben die Aufsichtsratsvorsitzenden der beiden kommunalen Krankenhäuser, Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth und Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink, eine gemeinsame Absichtserklärung, einen sogenannten Letter of Intent, unterzeichnet.

Entsprechend wollen die beiden öffentlichrechtlichen und selbstständigen Nachbarkrankenhäuser ihre bestehenden, aber auch potentiell neue Kooperationen mit beiderseitigem Nutzen gemeinsam prüfen und entwickeln. „Kooperationen können die Qualität und Effizienz der Patientenversorgung erheblich verbessern. Eine strukturierte Zusammenarbeit führt zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Wirtschaftlichkeit aller Beteiligten“, verdeutlichte Markurth. „Die Abläufe des jeweiligen Krankenhausbetriebes dürfen durch Kooperationen allerdings nicht beeinträchtigt werden. Vielmehr haben sich Kooperationen an dem Gebot einer optimierten Patientenversorgung zu orientieren“, ergänzte Pink.

Die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden unterzeichneten die Absichtserklärung im Beisein der beiden Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert (Klinikum Braunschweig) und Axel Burghardt (Klinikum Wolfenbüttel) sowie des Ärztlichen Direktors Professor Dr. Dirk Hausmann (Klinikum Wolfenbüttel). Das Klinikum Braunschweig und das Klinikum Wolfenbüttel planen demnach eine Intensivierung der Zusammenarbeit über die bereits bestehenden Kooperationen hinaus in operativ noch zu definierenden Schwerpunkten. Ziel soll eine Stärkung der kommunalen Gesundheitsversorgung sein. Dabei gehen beide Parteien davon aus, dass sich die verstärkte Zusammenarbeit als Prozess gestalten wird, der sich in verschiedenen Stufen entwickelt. Die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden konkretisierten zusammen mit den Geschäftsführern der beiden Häuser, Dr. Goepfert und Burghardt, das gemeinsame Vorhaben. So soll es zu einer Verbesserung der Patientenversorgung durch den Ausbau bestehender und den abgestimmten Aufbau fehlender, zum Teil spezialisierter Strukturen kommen.

Die Versorgungsangebote sollen an allen Krankenhausstandorten der Parteien harmonisiert werden – stets unter der Prämisse einer dauerhaft gesicherten Wirtschaftlichkeit und der Erhaltung medizinisch notwendiger Entwicklungsmöglichkeiten. Zudem sollen die Möglichkeiten zur ärztlichen Weiterbildung optimiert und die Sicherung einer dauerhaft ausreichenden ärztlichen Versorgung erreicht werden. Zu folgenden Themen bestehen bereits Kooperationen: Mikrobiologie, Hygieneärztliche Betreuung, Pathologie, Strahlendiagnostik, Herz-Thorax-Gefäßchirurgie, Traumanetzwerk Nord-Ost-Niedersachsen, Neurochirurgie, Teleneurologie, Versorgung von Arbeitsunfällen, Versorgung kranker Neugeborener, Gerinnungsphysiologie, Frauenklinik/Tumorkonferenz, Fort- und Fachweiterbildung in Pflegeberufen. Die Ausweitung der Kooperationsmöglichkeiten soll unter anderem für folgende Bereiche geprüft werden: Schlaganfall-, Krebs- und Herzbehandlungen, Urologie, Nephrologie, Geriatrie, Pulmologie und in den Dienstleistungsbereichen.

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