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03.04.2017

Besuch im Klinikum: Ministerpräsident Weil zeigte sich beeindruckt

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat am Montag, 3. April 2017 das Städtische Klinikum in Wolfenbüttel besucht.

Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Thomas Pink, Geschäftsführer Axel Burghardt, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Dirk Hausmann, Verwaltungsdirektor Klaus Salge, Pflegedirektor Ralf Harmel und Betriebsratsvorsitzender Olaf Richter informierten über die Entwicklung der Klinik.

Als kleines, aber erfolgreiches Haus genieße das Wolfenbütteler Klinikum einen ausgezeichneten Ruf in der Region, betonte Axel Burghardt. Als gemeinnützige GmbH in kommunaler Trägerschaft sei man in der Lage, erzielte Gewinne, im vergangenen Jahr lag der Überschuss bei 2,2 Millionen Euro, auch wieder in das Haus zu investieren. Der geplante Neubau des OP-Traktes solle noch in diesem Jahr vorangetrieben werden. 15 Millionen werden hier investiert, das Land habe vor kurzem eine Förderung in Höhe von 9,8 Millionen Euro zugesichert. Nun warte man noch auf den Bescheid, dann könne der Startschuss erfolgen.

Ärztlicher Direktor Professor Dr. Dirk Hausmann und Pflegedirektor Ralf Harmel sehen daher die größte Herausforderung für das Klinikum eher in der Personalakquise. „Die Fachkräftegewinnung wird immer schwieriger“, betonen beide. Für das Wolfenbütteler Klinikum spreche jedoch eine breite Ausbildung und ein gutes Miteinander im Haus. „Man arbeitet hier gerne“, betont Hausmann und belegt dies mit den Ergebnissen der regelmäßigen Befragungen der 735 Mitarbeiter. Anstatt alles alleine zu machen, setze man in Wolfenbüttel auf Zusammenarbeit. So habe es sich bewährt, Lehrkrankenhaus des Uni-Klinikums Göttingen zu sein. Und die Zusammenarbeit mit dem Klinikum Braunschweig, die eben erst vereinbart wurde, soll weitere Synergieeffekte zum Tragen bringen.

Weil, der den Besuch in Begleitung von SPD-Landtagskandidatin Dunja Kreiser, Dörthe Weddige_Degenhard und Inge Ermert absolvierte, zeigte sich von der positiven Entwicklung des Klinikums beeindruckt. In den vergangenen Wochen habe er zahlreiche Krankenhäuser in den Niedersächsischen Wahlkreisen besucht und kenne daher auch andere Berichte. Die Unterfinanzierung vieler Häuser sei ein Problem, dass die Landesregierung mit einem 1,3-Milliarden-Programm angehe. Und die besagten 9,8 Millionen Euro für Wolfenbüttel aus diesem Programm seien, trotz noch fehlendem Bescheid, sicher. Und eine Sache fiel ihm auch noch auf: „In Wolfenbüttel arbeitet man scheinbar gerne zusammen.“