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26.05.2017

Schulentwicklungsplanung soll enger verzahnt werden

Stadt und Landkreis Wolfenbüttel wollen ihre Schulentwicklungsplanung künftig enger verzahnen. Dies wurde im Rahmen der ersten gemeinsamen Sitzung beider Schulausschüsse in dieser Wahlperiode deutlich. Dazu soll ein gemeinsames Gremium dienen. Über die Besetzung soll die Politik nun diskutieren und zeitnah entscheiden.

Im Rahmen der gemeinsamen Ausschusssitzung am Dienstag, 23. Mai 2017, im Wolfenbütteler Rathaus, gaben zunächst Gudrun Wollschläger (Leiterin des Referates Schule und Sport beim Landkreis Wolfenbüttel) und Norbert Fricke (Leiter des Schulamtes der Stadt Wolfenbüttel) einen Sachstandsbericht zur Schulentwicklungsplanung ab. „Schulentwicklungsplanung ist ein wichtiges Instrument zur Sicherung eines gleichmäßigen und bedarfsgerechten Schulangebots sowie zur Lenkung und Steuerung des Schulwesens im gesamten Landkreisgebiet“, so Wollschläger. Der demografische Wandel mit zurückgehenden Schülerzahlen und weitere Einflüsse (Zuzüge von Geflüchteten, schulgesetzliche Änderungen) erfordern eine Weiterentwicklung der Schullandschaft, um auch weiterhin ein vielfältiges und bedarfsgerechtes Bildungsangebot sicherstellen zu können. „In der jüngsten Vergangenheit hat es schon zahlreiche Veränderungen in der Schullandschaft gegeben“, ergänzte Fricke. Vom Start der IGS Wallstraße im Jahr 2010, dem Start der IGS Henriette Breymann im Jahr 2012, über Aufhebung der Grundschule Adersheim die 2014 bis zur Aufhebung der Lessing-Realschule und dem Start der IGS Schöppenstedt in diesem Jahr. Mit der Schulentwicklungsplanung beschäftigen sich aktuell die Arbeitsgruppe Schulentwicklungsplanung auf Landkreisseite (seit April 2013) und der Arbeitskreis Schulentwicklung bei der Stadt Wolfenbüttel (seit 2009).

Die Entwicklung der Schülerzahlen an bestimmten Schulformen eint Stadt und Landkreis. So ist insbesondere bei den Haupt- und Realschulen – gleich unter welcher Trägerschaft – ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Das Schulanwahlverhalten der Eltern hat sich demnach stark verändert. Die IGS ist der große Gewinner, selbst die Gymnasien verzeichnen leichte Verluste. In der Stadt sollen die beiden Schulformen Hauptschule und Realschule für das gesamte Kreisgebiet zur Gewährleistung einer vielfältigen Schullandschaft erhalten bleiben. Die drei städtischen Gymnasien sollen auch in den kommenden Jahren jeweils mindestens vierzügig fortgeführt werden.

Auch die Anmeldungen an den Grundschulen sind in den vergangenen Jahren weniger geworden. Trotzdem macht sich die Stadt Wolfenbüttel für den Erhalt aller neun Grundschul-Standorte unter ihrer Trägerschaft, zur bedarfsgerechten und möglichst wohnortnahen Beschulung, stark. Auch die Gewährleistung eines annähernd gleichwertigen Betreuungsumfanges in den Ganztags- und den Halbtags-Grundschulen hat man sich vorgenommen.

Herausforderungen für die Schulentwicklungsplanung sind zudem die inklusive Beschulung und die Digitalisierung im Bildungsbereich. Ziele einer gemeinsamen Schulentwicklungsplanung seien daher ein abgestimmtes Schulangebot (bedarfsgerecht, qualitativ hochwertig, vielfältig, durchlässig und regional ausgeglichen) und damit verbundene sinnvolle Investitionen.

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