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16.06.2017

Vertrauen ist keine Einbahnstraße

Die Enttäuschung ist Landrätin Christiana Steinbrügge, den Samtgemeindebürgermeisterinnen Regina Bollmeier (Elm-Asse) und Petra Eickmann-Riedel (Sickte) sowie Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink ins Gesicht geschrieben.

Einige Mitglieder des Asse-II-Koordinationskreises sind mit einem "alternativen Strukturmodell" für die Weiterentwicklung der Fortsetzung der Begleitgruppe vorgeprescht und haben diese just einen Tag in den Medien präsentiert bevor ein gemeinsam von der Verwaltung und dem Koordinationskreis erarbeitetes Strukturmodell in der Sitzung der großen Asse-II-Begleitgruppe am heutigen Freitag, 16. Juni 2017, präsentiert werden sollte. "Das ist ein klarer Vertrauensbruch und zeigt, wie dringend es geboten ist, den Begleitprozess neu zu strukturieren", so Regina Bollmeier.

"Wir hatten verabredet, die Modelldiskussion zunächst nur innerhalb der kleinen A2B-Gruppe und ihrer Mitglieder zu führen. Weder das Umweltministerium, noch das BMUB hatten Kenntnis über unser Modell", so die Landrätin, "wir bedauern, dass ein ,Alternativmodell' nun bereits öffentlich wurde, ohne dass wir heute die Gelegenheit hatten, die von uns überarbeitete Struktur, in die viele Änderungswüsche aller Beteiligten eingegangen sind, vorzustellen. Vorschläge aller Seiten, die bis zum 31. März 2017 eingegangen seien, habe man berücksichtigt. Es habe klare Vorgaben sowie ein faires und transparentes Vorgehen gegeben, an das sich die Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen und des Landkreises gehalten haben.

"Mit der neuen Struktur gewinnen alle Beteiligten an Stärke. Wir wollen eine breite Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, gesellschaftlichen Gruppen, denn nur so steigt auch der Rückhalt in der Bevölkerung. Wir wollen den Rückzug von relevanten Vertretern im Begleitprozess stoppen. Und wir wollen, dass sich endlich wieder mit der Sache beschäftigt wird und nicht mit sich selbst", unterstreicht Thomas Pink, "wir lassen nicht zu, dass der Rückholungsprozess gefährdet wird."

Daher werde das weitere Verfahren nun eine gemeinsame Verwaltungsvorlage sein, in der über die vorliegende Struktur informiert wird. Wie Petra Eickmann-Riedel mitteilte, haben die Hauptverwaltungsbeamten dazu vereinbart, zum ersten Treffen der Kommunalen Vertretung im September zusammenzukommen.

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