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21.06.2017

„Ja, steht da denn ein Pferd?“

Radfahrer, Autofahrer und Passanten aufgepasst: Der rote Backsteinbau in der Adersheimer Straße ist nicht mehr. Stattdessen stehen dort jetzt Pferde auf der Koppel, ein Feldweg führt tief in eine Landschaft mit blühenden Sträuchern hinein. Auf den umliegenden Seiten grüßen Störche und Rehe neugierige Betrachter.

Täuschend echt! Das Kunstwerk, das Simon Pape von ART-EFX am Samstag, 17. Juni 2017, auf der großen Gasübernahmestation der Stadtwerke Wolfenbüttel fertiggestellt hat, zieht nicht nur Blicke auf sich. Die gesprühte weite, leicht hügelige Landschaft macht Lust, in sie einzutauchen und dort spazieren zu gehen. Es ist die vierte und vorerst letzte technische Anlage, die ART-EFX aus Potsdam im Auftrag der Stadtwerke Wolfenbüttel in Kunst verwandelt hat. Die Künstler von ART-EFX sind bundesweit für ihre aufmerksamkeitsstarken Motive bekannt.

Kerstin Hecker, Marketingleiterin der Stadtwerke Wolfenbüttel, hat den Künstler an seiner Arbeitsstelle besucht. Sie freute sich, Passanten sagen zu hören: „Da schau mal, steht da denn ein Pferd?“ Viele hätten angehalten, um das Werk zu besichtigen, berichtet sie. „Es ist schön, dass die neuen Blickfänge in der Stadt so viel Zuspruch ernten“, informiert sie und fügt an: „Wir haben zu den ersten drei Objekten bereits sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Mit dieser künstlerischen Verschönerungsaktion wollen die Stadtwerke Wolfenbüttel zu einem attraktiveren Stadtbild beitragen und gleichzeitig die Infrastruktur für wesentliche Elemente der Daseinsvorsorge – Trinkwasser und Energieversorgung – mehr in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger rücken.

„Wir sind ein kommunales Unternehmen“, erklärt Kerstin Hecker, „und in dieser Funktion für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser, Energie und vielen anderen Dienstleistungen verantwortlich. Darüber hinaus liegt uns aber auch das optische Stadtbild am Herzen. Je attraktiver der Standort, umso besser für Bewohner und Wirtschaft.“ Die Trafostation vor dem Theater in Wolfenbüttel ziert bereits ein roter Theatervorhang mit Künstlern, die von der Bühne ins imaginäre Publikum spicken. Auf der Gasdruckregelanlage in der Schweigerstraße blühen Sonnenblumen. Und in Wendessen hoppeln Hasen zwischen Strohballen auf dem einst grauen Kasten der Stadtwerke herum. „Anschauen lohnt sich“, rät Kerstin Hecker und streichelt noch einmal das Pferd in der Adersheimer Straße.

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