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11.08.2017

Gärtnerdenkmal am Holzmarkt - was wächst denn hier?

Dies ist ein besonderer Ort: Eine gepflegte Grünfläche, ein Denkmal, der Blick auf die imposante Trinitatiskirche. Und ein üppiges Gemüsebeet. Was wächst denn hier, mag sich manch Besucher aber auch Bürger der Stadt fragen.

Jährlich zur Gemüsesaison wird dieses Beet mit Gemüsearten wie Mangold, Sellerie, Basilikum, Palmenkohl und Kräutern zu Ehren der Gärtner durch die Städtischen Betriebe Wolfenbüttel (SBW) bepflanzt und gepflegt.

Das Denkmal ist eine Bronzeplastik, hergestellt von dem Bildhauer Frijo Müller-Belecke aus Hemmoor. Sie wurde durch Spenden finanziert, 1998 am Holzmarkt aufgestellt. Dargestellt sind eine Gärtnerin, voller Stolz mit einem gefüllten Erntekorb, und ein Gärtner mit einem Schüffeleisen beim Krauten. Der Standort des Gärtnerdenkmals vor der Trinitatiskirche ist symbolträchtig und nicht ohne Grund gewählt worden, denn die Trinitatiskirche ist für die Wolfenbütteler Gärtner die „Gärtnerkirche“, hier feiern sie alljährlich Erntedank.

Erstmals 1532 wurden Gärten vor der Fes­tung Wolfen­büttel erwähnt, bis in das 20. Jahrhundert prägten rund 131 Garten­bau­betriebe mit Gemüse­bau das Stadt­bild von Wolfenbüttel. Während dieser Zeit führte Wolfenbüttel den Titel „Stadt der Gärtner“. Bis zur Wieder­vereinigung 1989 versorgten unter anderem die Wolfen­bütteler Gärtner über den Groß­markt Braun­schweig die Stadt Berlin mit frischem Gemüse. Nach und nach war aber dieser Erwerbs­zweig in Wolfenbüttel rückläufig.

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