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14.08.2017

Wolfenbüttel steht zu Europa

Rund 250 Personen sind am Sonntag, 13. August, 2017, der Einladung der Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ Wolfenbüttel vor das Lessingtheater gefolgt, um ein deutliches Zeichen für Europa zu setzen.

Die Stadt Wolfenbüttel unterstützt die Bewegung, die es inzwischen in mehreren europäischen Städten gibt. „Pulse of Europe" ist eine Veranstaltung, auf der Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen sollen, sich für demokratische Grundwerte und für ein freies Europa auszusprechen. Bürgermeister Thomas Pink betonte in seinem Grußwort, dass es falsch sei, Europa nur auf wirtschaftliche Themen oder politische Unstimmigkeiten zu reduzieren. Europa sei vielmehr weltweit das größte Friedensprojekt. Europa sei ein Garant für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit und auch Wohlstand. „Europa gibt uns die Freiheit, zu entscheiden, wo wir leben möchten. Und das alles in einem sicheren Umfeld. Das dürfen wir nicht aufgeben“, betont Pink.

„Wir brauchen eher mehr Europa“, unterstrich auch Landesbischof Dr. Christoph Meyns. Er erinnerte an die Vergangenheit und fragte sich, wie sich Deutschland nach dem Krieg ohne Europa entwickelt hätte. „Wir haben unendlich profitiert von der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene“, so Meyns. Probleme könnte man nur gemeinsam lösen, nur gemeinsam habe man eine Zukunft. Am offenen Mikrofon konnte jeder, der wollte, seine Gedanken zu Europa präsentieren. Ein Flashmob als „Tanz für Europa“, Musik von Wiebke Seifart und Niklas Isensee sowie die erstmalige Vorstellung eines 50 Meter langes Friedensbanners mit Botschaften und Appellen einer vom AHAErlebnisMuseum organisierten Aktion deutscher Kinder mit Geflüchteten, rundeten den Nachmittag für Europa ab.

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