Geschichte zum Anfassen: TU Braunschweig zu Gast im Gärtnermuseum Wolfenbüttel
Im Rahmen eines Exkursionstages besuchten Geschichtsstudierende der Technischen Universität Braunschweig am vergangenen Dienstag das Gärtnermuseum am Neuen Weg. Unter der Leitung von Sebastian Mönnich erkundete die Gruppe die regionale Kultur- und Bildungseinrichtung, um tiefere Einblicke in die historische Entwicklung der Region zu gewinnen.
Andreas Meißler, Geschäftsführer des Gärtnermuseums, begrüßte die Gäste und stellte die Arbeit des Vereins sowie das beispielhafte ehrenamtliche Engagement der Mitglieder vor. Die Bilanz des vergangenen Jahres beeindruckte die angehenden Historiker: Mit insgesamt 36 Veranstaltungen erreichte das Museum mehrere tausend Besucher aller Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten.
Während des Besuchs standen jedoch nicht nur die Vereinsstrukturen im Fokus. Die Studierenden hielten Fachvorträge über die Architektur des klassischen Streckhofs und die jahrhundertealte Tradition des Wolfenbütteler Erwerbsgartenbaus. Damit schlugen sie die Brücke zwischen akademischer Forschung und lokaler Historie.
Zum Abschluss des Besuchs gab es für die interessierten Teilnehmer Informationsmaterial sowie kleine Samentüten für insektenfreundliche Blühwiesen als Andenken. Geschäftsführer Meißler sprach zudem eine herzliche Einladung zu künftigen Vorträgen und Veranstaltungen des Museums aus. Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Technischen Universität und dem Gärtnermuseum soll langfristig bestehen bleiben: Ein Folgetermin für das Jahr 2027 ist bereits fest in Planung.