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Bundestagspräsident Norbert Lammert zu Gast im Bürger Museum

Gedanken zu Wahlen, zur Demokratie und zum gesellschaftlichen Engagement stellte Bundestagspräsident Norbert Lammert in den Mittelpunkt seiner Rede, die er am vergangenen Donnerstag im Rahmen seines Besuchs in Wolfenbüttel im Bürger Museum hielt.

Startseite der museumseigenen Internetseite. Vor einem Bild des Wolfenbütteler Schlosses befindet sich ein Informationstext zum Museum. Zwei kleinere Bilder leiten weiter zum Schloss Museum oder Bürger Museum. © Stadt Wolfenbüttel
Norbert Lammert trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Ratsvorsitzende Hiltrud Bayer, MdB Uwe Lagosky, Bürgermeister Thomas Pink und stellvertretender Landrat Uwe Schäfer schauen ihm über die Schulter.

Bürgermeister Thomas Pink freute sich, den scheidenden Bundestagspräsidenten – die Nummer zwei im Staat – in Wolfenbüttel begrüßen zu können.

Auch wenn dies zehn Tage vor der Bundestagswahl geschehe, sei er gerne gekommen – und wäre dies gerne auch zu einem anderen Termin, außerhalb der heißen Wahlkampfphase. „Es ist ein Segen, dass es Wahlkämpfe gibt. Denn Wahlkämpfe gäbe es nicht, wenn es nicht Wahlen gäbe. Wer Wahlkämpfe nicht aushält, der findet Wahlen offenkundig für verzichtbar“, betonte Lammert unter anderem in seiner Rede. Und Wahlen seien ein Pfeiler der Demokratie.

Um Demokratie aber am Leben zu halten, müsse jedermann sein Wahlrecht aber auch wahrnehmen. Aus Bequemlichkeit nicht zur Wahl zu gehen sei der falsche Weg. Auch dies sei eine Art von gesellschaftlichem Engagement: „Bessere Verhältnisse gab es nie, aber sie bleiben nur, wenn wir dafür Sorge tragen.“

Bevor sich Lammert wieder auf den Weg zurück nach Berlin machte, trug er sich noch ins Goldene Buch der Stadt Wolfenbüttel ein. „Mit besten Wünschen für die Stadt und ihre Bürgerschaft“ lautet seine persönliche Botschaft.

Kontakt

  1. Stadtverwaltung Wolfenbüttel