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AED-Geräte für den Kreisverband Ahrweiler

Noch zwei Jahre nach der Flutkatastrophe läuft das öffentliche Leben nicht rund. Der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel unterstützt die Kollegen aus dem Kreisverband Ahrweiler beim Wiederaufbau.

Zwei Frauen und zwei Männer sitzen auf Sofas an einem isch, ein Mann hält ein elektronisches Gerät in die Kamera © Regio-Press
Solche AED-Geräte (Automatisierte externe Defibrillatoren) können jetzt für das DRK in Ahrweiler beschafft werden. Darüber freuen sich die Führungskräfte des DRK-Kreisverbandes (von links): Aline Gauder (Vorstand), Björn Försterling und Heike Kanter (beide Präsidium) und Christian Hawicks (Vorstand).

Mehr als zwei Jahre nach dem verheerenden Hochwasser im Ahrtal sind noch längst nicht alle Schäden beseitigt. In zweierlei Hinsicht sind davon auch die First Responder des DRK-Kreisverbands Ahrweiler betroffen.

Üblicherweise unterstützen die Ehrenamtlichen im ländlichen Raum den Rettungsdienst und überbrücken die ersten Minuten nach einem Notfall bis zum Eintreffen der regulären Rettungsmittel. "Da immer noch viele Straßen unbefahrbar sind und Umleitungen die Eintreffzeiten unseres Rettungsdienstes verlängern, sind die First Responder stark gefragt", berichtet Michael Alberti, der stellvertretende Kreisgeschäftsführer des DRK in Ahrweiler.

Allerdings seien die Einsatzmöglichkeiten der Rotkreuzler seit der Flutkatastrophe begrenzt. "Genau in der Flutnacht waren die AED-Geräte, die im Falle von Reanimationen zum Einsatz kommen, zur sicherheitstechnischen Überprüfung eingelagert – in den Räumen des DRK Ahrweiler, welche auch durch die Flut getroffen worden sind." Wasser- und Schlamm-Massen machten die AED-Geräte (Automatisierte externe Defibrillatoren) unbrauchbar.

"Bisher konnten wir viele der Geräte nicht neu beschaffen", bedauerte Alberti. In dieser Situation hilft nun der Kreisverband Wolfenbüttel. Nach einem Kontakt des Vorsitzenden des Präsidiums, Björn Försterling, mit dem DRK-Kreisverband Ahrweiler war man sich schnell einig: "Wir sehen die Notwendigkeit zu unterstützen, auch zwei Jahre nach diesem schrecklichen Ereignis", betonte Försterling. Insbesondere gehe es um die schnelle Hilfe in einem Gebiet, wo die Infrastruktur noch nicht wieder vollständig hergestellt sei. "Als DRK stehen wir hier zusammen."

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz (DRK)

Kreisverband Wolfenbüttel e.V.

Am Exer 19
38302 Wolfenbüttel

10.09.2023