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Astronauten-Event für 1.000 Jugendliche in Wolfenbüttel

Der Weltraum und die damit verbundene Raumfahrt fesselt alle – besonders auch die Jugend. 1.000 Schülerinnen und Schüler hat der Astronaut Professor Dr. Reinhold Ewald vor kurzem in der Lindenhalle in Wolfenbüttel mit auf eine Reise ins All und wieder zurück genommen. 

Viele Kinder sitzen und stehen in der Lindenhalle
Rund 1000 Schülerinnen und Schüler lauschten gebannt dem Vortrag von Professor. Reinhold Ewald in der Lindenhalle in Wolfenbüttel

Organisiert wurde das Event vom DLR_School_Lab Braunschweig – dem Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 

Porträt © DLR-Fotomedien
Reinhold Ewald war 1997 als Astronaut auf der Raumstation MIR. Bei seinem Besuch in Wolfenbüttel sprach er darüber, wie es sich anfühlt im All zu sein

Gespannt saßen die Schülerinnen und Schüler aus sechs Schulen aus Braunschweig, Calberlah und Wolfenbüttel in der großen Halle und lauschten dem Astronauten Ewald bei seinem anschaulichen Vortrag über Astronauten auf ihrem Weg ins All und zum Mond. Einen Vormittag lang hatten sie ihn ganz für sich und ihre Fragen. Und Ewald weiß, wovon er redet: Im Februar 1997 flog er zur Raumstation MIR und führte dort verschiedene Experimente durch. Im März desselben Jahres kehrte er zur Erde zurück. Danach blieb er als Crew Operations Manager bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) der Raumfahrt treu. Die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler über das Gefühl, im All zu sein, konnte er so aus erster Hand beantworten.

Kooperation bietet Raum für Besonderes

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Jugendlichen die Begeisterung Raumfahrt auf diesem Weg so nahebringen können“, sagte Frank Fischer, Leiter des DLR_School_Labs in Braunschweig. „Die Schülerinnen und Schüler sehen so auch, was beruflich alles möglich ist, wenn sie einen naturwissenschaftlichen Werdegang einschlagen.“ Dass so viele Jugendliche auf einmal den Besuch des Astronauten erleben konnten, verdankt das DLR_School_Lab einer seiner Kooperationsschulen. Das Gymnasium »Große Schule Wolfenbüttel«, eine besonders mathematisch-naturwissenschaftlich-interessierte Schule, hat die Lindenhalle als Veranstaltungsort organisiert und von der Stadt Wolfenbüttel für dieses besondere Event zur Verfügung gestellt bekommen.

Funker unter sich

Am Ende des Astronauten-Events kam es dann zu einem weiteren Highlight. Die Schülerinnen und Schüler, die im Dezember 2021 einen Funkkontakt zum Astronauten Matthias Maurer während der Mission Cosmic Kiss hergestellt hatten und ihm ihre Fragen stellen konnten, trafen in einer Gesprächsrunde auf der Bühne noch ganz exklusiv auf Astronaut Ewald. Auch er stellte auf seiner Mission Funkkontakte her. Ein reger Austausch zwischen „Weltraumseite“ und „Bodenseite“ war so garantiert.

Die Schülerlabore im DLR

Das DLR ist eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Hier werden die Flugzeuge der Zukunft entwickelt, Raketentriebwerke getestet und Bilder der Erde oder von fernen Planeten ausgewertet. Außerdem forschen die circa 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR an Hochgeschwindigkeitszügen der nächsten Generation und an umweltfreundlichen Verfahren zur Energiegewinnung – und vielem mehr.

Die Begeisterung für die vielen faszinierenden Themen gibt das DLR über seine Schülerlabore, dieDLR_School_Labs, an junge Menschen weiter. Schülerinnen und Schüler können mit ihren Klassen die DLR_School_Labs besuchen, dort selbst experimentieren und viele spannende Dinge rund um Luft- und Raumfahrt, Verkehrsforschung und Energie entdecken und erkunden.

Kontakt

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
07.10.2023