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AWO übergibt Bänke gegen Rassismus

Unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“ verteilte der AWO-Bezirksverband Braunschweig auf dem Wolfenbütteler Stadtmarkt jetzt 15 Bänke, auf denen am rechten Rand ein Stück Sitzfläche fehlt, an 15 Projektpartner aus der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel.

Viele Menschen stehen verteilt auf dem Stadtmarkt vor dem Rathaus, zwischen ihnen stehen Holzbänke mit der Aufschrift Kein Platz für Rassismus. © AWO
Projektpartner und Unterstützer bei der Übergabe von 15 Bänken auf dem Stadtmarkt Wolfenbüttel (von links): Bernfried Keye (Ortsrat Linden), Detlef Kaatz (Bürgermeister Einheitsgemeinde Cremlingen), Angelika Schwarz (Unternehmensbetriebsratsvorsitzende AWO-Bezirksverband Braunschweig), Gabriele Siebert-Paul (Präsidiumsvorsitzende AWO-Bezirksverband Braunschweig), Kersten Meinberg (Ortsbürgermeister Linden), Axel Klingenberg (Demokratie leben!), Marc Lohmann (Bürgermeister Samtgemeinde Oderwald), Jonas Elbeshausen (Freiwilligenkompetenzzentrum Elm-Asse), Ellen Arndt (AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfenbüttel), Bernd Retzki (Sozialdezernent Landkreis Wolfenbüttel) Dirk Bitterberg (stv. Vorstandsvorsitzender AWO-Bezirksverband Braunschweig), Leon Bischoff (Vorsitzender Wolfenbütteler Schwimmverein von 1921), Falk Hensel (Verbandssekretär des AWO-Bezirksverband Braunschweig), Marian Hackert (Städtisches Klinikum), Ivica Lukanic (Bürgermeister Stadt Wolfenbüttel), Anna-Lena Salge (Städtisches Klinikum), Stephan Fabriczek (Stadtjugendpfleger Stadt Wolfenbüttel), Friederike Fiebig (Bürgermeisterin Gielde), Bernd Oelmann (Förderverein Freibad Schöppenstedt), Tobias Wehrstedt (Wehrstedt Metallbau GmbH), Sabine Resch-Hoppstock (Pflegeheim Schloss Schliestedt), Adrian Koschyk (Ehrenamtlicher Helfer), Martin Koschyk (Ehrenamtlicher Helfer) und Astrid Hunke (Leiterin Freiwilligenagentur Wolfenbüttel).

Die Bänke haben eine Rückenlehne von 2 Metern Breite, aber eine Sitzfläche von nur 1,5 Metern Breite. Auf diese Weise wird das Motto symbolisiert.

Mit dem Projekt möchte die AWO ein weiteres sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus setzen. Diese Bänke sollen zum Nachdenken anregen und die sie nutzenden Menschen daran erinnern, dass für Rassismus kein Platz ist – weder bei der AWO noch bei ihren Partnern. „Wir wollen nicht nur über Rassismus sprechen, sondern etwas Bleibendes schaffen und somit das Thema in den Köpfen aktuell halten“, sagt Falk Hensel, Verbandssekretär beim AWO-Bezirksverband Braunschweig. „Das Projekt soll der Diskriminierung von Menschen entgegenwirken, indem es demokratische Werte aus dem Artikel 3 unseres Grundgesetztes aufgreift und öffentlichkeitswirksam in den lokalen Medien und auf Social Media thematisiert.“

Vier Männer stehen auf dem Stadtmarkt vor dem Rathaus und tragen eine Holzbank mit der Aufschrift Kein Platz für Rassismus. © AWO
Von links: Bernd Retzki (Sozialdezernent Landkreis Wolfenbüttel), Dirk Bitterberg (stv. AWO-Vorstandsvorsitzender), Ivica Lukanic (Bürgermeister Stadt Wolfenbüttel) und Falk Hensel (AWO-Verbandssekretär) tragen die ersten Bank zu den Transportwagen der Projektpartner.



Alle Bänke werden ehrenamtlich von einer Baugruppe der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V. unter der Leitung von Martin und Adrian Koschyk gebaut. Die Projektidee entstand über die DeinWerk gGmbH aus Heinsberg. „Diese hervorragende Idee hat uns animiert, dieses Vorhaben in unserer Region weiterzuführen“, erklärt Hensel. „Hierzu haben wir die freundliche Genehmigung der DeinWerk gGmbH erhalten.“

Dirk Bitterberg, stellvertretender Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, ergänzt: „Wir sind stolz, dass wir als AWO das Projekt hier in der Region umsetzen können!“

Das Projekt wird gefördert durch Mittel des Bundesprojektes „Demokratie leben!“ aus der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel. Die Firma Wehrstedt Metallbau GmbH, die T-ShirtSchmiede Wolfenbüttel und die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e. V. haben das Projekt unterstützt. Die zentrale Steuerung des Projekts hat der AWO-Bezirksverband Braunschweig e. V. übernommen.


Bei folgenden Projektpartnern sind künftig die Bänke zu finden:

  • Bildungszentrum des Landkreis Wolfenbüttel
  • AWO-Wohn- und Pflegeheim Wolfenbüttel
  • Stadtjugendpflege der Stadt Wolfenbüttel
  • Förderverein des Schwimmbades Schöppenstedt
  • Pflegeheim Schloss Schliestedt
  • Gemeinde Cremlingen
  • Klinikum Wolfenbüttel
  • Ortsrat des Wolfenbütteler Ortsteils Linden
  • Samtgemeinde Oderwald
  • Freiwilligenkompetenzzentrum Elm-Asse in Remlingen
  • Ortsrat Gielde in der Gemeinde Schladen-Werla
  • Gemeinde Evessen am Dorfhaus
  • Wolfenbütteler Schwimmverein von 1921 e.V. (WSV)

Kontakt und Infos

Wer ebenfalls eine Bank in Auftrag geben möchte, wendet sich an Falk Hensel, Telefon: 0531 39 08-213, hensel@awo-bs.de.

Nähere Infos, Flyer und Bauanleitung auf der Internetseite AWO für Vielfalt.