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Jugendparlament Wolfenbüttel feierte 15-Jähriges

15 Jahre Jugendparlament in Wolfenbüttel. Ein tolles Jubiläum, dass am Sonntag, 21. September 2025, mit einem kleinen Empfang in der Lindenhalle gefeiert wurde. Aktive und Ehemalige, Wegbegleiter und Politik sind der Einladung des „JUPA“ gefolgt.

Fünf Personen stehen nebeneinander in einem Innenraum. Sie tragen formelle oder halbformelle Kleidung und Namensschilder. Die Gruppe besteht aus drei Männern und zwei Frauen. Im Hintergrund sind weitere Personen, Tische und Dekorationen zu erkennen, was auf eine Veranstaltung oder ein Treffen in festlicher oder professioneller Atmosphäre hinweist. Die Beleuchtung ist warm und farbenfroh. © Stadt Wolfenbüttel
Tim Korbes, Marietta Persch, Emil Schultze, Nele Berner und Bürgermeister Ivica Lukanic

Vorsitzender Emil Schultze blickte auf die vergangenen Jahre zurück. Das Projekt „autofreier Sonntag“ war in jüngster Zeit ein Mega-Erfolg. Unter dem Namen „autofreier Sonntag Wolfenbüttel“ initiierte das Jugendparlament 2024 zum ersten Mal, dass eine Straße der Innenstadt für den Autoverkehr einen Sonntag lang gesperrt wurde und stattdessen in ein Paradies für jung und alt verwandelt. Viele der Wolfenbütteler Vereine haben den Tag mit einem Stand und verschiedenen Aktionen bereichert, außerdem gab es ein Bühnenprogramm, einen Flohmarkt, Foodtrucks und vieles mehr. 2025 ging es dann in die zweite Runde. Zu erinnern sei natürlich auch an das Summertime Festival. Das Summertime Festival ist in seinem Ursprung tatsächlich einmal aus einer Aktion des Jupas entstanden. Heute wird das Projekt eigenständig von einer großen Gruppe Ehrenamtlichen geführt. Gleiches gelte sinngemäß auch für die Veränder.bar.

Vincent Treder als ehemaliges JUPA-Mitglied (2022 bis 2024) forderte, dass nicht länger über die Jugend, sondern mit der Jugend geredet werde, wenn es schon um ihre Zukunft gehe. Beispiele seien für ihr Wehrpflicht oder verpflichtendes soziales Jahr. Er dankte der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik, dass zumindest bei lokalen Themen die Jugend über das JUPA mitreden könne.

„15 Jahre Jugendparlament Wolfenbüttel sind ein starkes Zeichen dafür, dass junge Menschen in unserer Stadt nicht nur gehört werden, sondern aktiv mitgestalten können“, unterstrich Bürgermeister Ivica Lukanic in seinem Grußwort. „Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die das JUPA möglich machen: den engagierten Jugendlichen, den Schulen, der Stadtjugendpflege, den Mitarbeitenden in Politik und Verwaltung. Sie alle schaffen Räume, Technik, Beratung und Begleitung für eine ganz besondere Dividende - Demokratiebildung. Danke für 15 Jahre Einsatz, Ideen und Verantwortung. Bleibt mutig, bleibt neugierig, bleibt unbequem, wenn es nötig ist. Wolfenbüttel braucht eure Stimme – heute und morgen.“

2008 hatten Kim Rache, Felix Glaser und Christoph Heida die mutige Idee, ein Jugendparlament zu gründen. Am 16. Dezember 2009 beschloss der Rat einstimmig die Bildung des Jugendparlaments. In der ersten Märzwoche 2010 wurde gewählt – am 17. März 2010 trat das Jugendparlament konstituierend zusammen. Seitdem wird alle zwei Jahre an allen weiterführenden Schulen neu gewählt – Demokratie zum Mitmachen. Das Gremium ist die Interessenvertretung der Jugendlichen in Wolfenbüttel: öffentliche Sitzungen, Anträge, Projekte – und vor allem Dialog auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung. Ein Leuchtturm ist das Planspiel „Verfassungsschmied“: kontrovers diskutieren, Mehrheiten finden, Kompromisse schließen.

Kontakt

Jugendparlament Wolfenbüttel
24.09.2025