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Es gibt einen Rathausdialog zum Thema KI. Rathausdialog ist ein Gespräch. Das Gespräch ist im Rathaus. Das Thema ist: Wie kann man KI benutzen? Dabei gibt es mehr Chancen als Risiken.

Viele Menschen reden gerade über das Thema: Künstliche Intelligenz.
Die kurze Form ist:
KI.
Die Stadt-Verwaltung von Wolfenbüttel denkt schon länger über das Thema nach.
Am 4. November 2025 hat die Stadt-Verwaltung ein Gespräch im Rathaus gemacht.
Bei dem Gespräch ging es um Künstliche Intelligenz.
Die Stadt-Verwaltung hat Infos über Künstliche Intelligenz gegeben.
Und die Bürger und Bürgerinnen konnten mit der Stadt-Verwaltung über Künstliche Intelligenz reden.

Das Foto zeigt einen Veranstaltungsraum mit einer Gruppe von Menschen, die auf schwarzen Stühlen sitzen und nach vorne blicken. Im Vordergrund sind mehrere Personen von hinten zu sehen. Im Hintergrund steht eine Person an einem Rednerpult und spricht. Rechts daneben befindet sich eine große Projektionsfläche mit einer Präsentation. Die Folie ist zweigeteilt: links grün mit dem Text »Herzlich Willkommen zum Rathausdialog« und rechts das Logo der Stadt Wolfenbüttel auf blauem Hintergrund. Der Raum hat dekorative Holzbalken mit Ornamenten, eine Uhr an der Wand und große Fenster. Die Beleuchtung ist warm und gleichmäßig. © Stadt Wolfenbüttel
Stadtrat Kai Kratschmer begrüßte die Besucherinnen und Besucher im Ratssaal.
Kai Kratschmer ist ein Stadt-Rat.
Er hat das Thema moderiert.
Das heißt:
Er hat über das Thema gesprochen.
Und er hat die anderen Personen über das Thema sprechen lassen.
Kai Kratschmer freute sich über 4 Experten und Expertinnen.
Die Experten und Expertinnen waren:

  • Professor Dr. Sarah Rachut
    Sie ist Junior-Professorin an der TU Braunschweig.
    Das heißt: Sie ist eine junge Professorin.
    Sie arbeitet in den Bereichen:
    • Öffentliches Recht
    • Recht der Digitalisierung
    • Hochschulrecht.
  • Professor Dr. Carsten Meyer
    Er ist Professor an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wolfenbüttel.
    Er arbeitet im Bereich Künstliche Intelligenz.
  • Jörg Winterhoff
    Er arbeitet am Digital Institut des Mittelstands.
    Er ist Co-Founder.
    Das heißt: Er hat das Institut mitgegründet.
    Und er ist Experte für digitale Transformation und business-zentrierte künstliche Intelligenz.
  • André Koschützke
    Er arbeitet bei der fme AG Braunschweig.
    Er ist Deputy Director and Manager und Consulting Services für den Public Sector.
    Das heißt:
    Er leitet die Firma zusammen mit einer anderen Person.
    Und er berät den öffentlichen Bereich.

Kai Kratschmer sagt:
Viele Menschen haben große Hoffnungen in die KI.
Und viele Menschen haben Angst vor der KI.
Deshalb können wir heute Abend nicht über alles reden.
Was ist eigentlich eine KI?
Das ist schwer zu sagen.
Es gibt keine genaue Erklärung.
Wikipedia sagt:
Eine KI kann selbstständig denken.
Das Wort KI gibt es seit 1956.
Seitdem hat sich viel verändert.
Es gibt zum Beispiel das maschinelle Lernen.
Maschinelles Lernen heißt:
Eine Maschine kann selbstständig lernen.
Die Maschinen lernen mit Deep Learning.
Deep Learning ist Englisch und heißt: tiefes Lernen.
Professor Dr. Carsten Meyer sagt:
Eine KI ist wie ein Werk-Zeug-Kasten.
In dem Werk-Zeug-Kasten sind viele Werkzeuge.
Mit den Werkzeugen kann man Probleme lösen.
Dafür braucht man Intelligenz.
Es gibt nicht nur eine KI.
Man redet immer von der KI als wäre sie ein Mensch.
Aber das stimmt nicht.
Die KIs gibt es seit den 1950er Jahren.
Aber erst jetzt sind sie sehr bekannt geworden.
Das liegt an den Daten.
Heute gibt es mehr Daten als früher.
Und die Computer sind besser geworden.
Die Computer können mehr Daten speichern.
Und die Computer können schneller rechnen.
Professor Dr. Meyer sagt:
Die Wissenschaftler haben lange an den KIs gearbeitet.
Sie haben sich gefragt:
Was läuft nicht gut?
Und sie haben die KIs immer besser gemacht.

Professor Sarah Rachut hat sich die Chancen von KI angesehen.
Sie sagt:
Ich kann mit KI viel Arbeit sparen.
Das geht bei der privaten Arbeit.
Und das geht bei der beruflichen Arbeit.
So kann man viel mehr schaffen.
Mit KI kann man auch große Daten-Mengen ansehen.
Und man kann Muster in den Daten sehen.
Das ging vorher nicht.
So kann man noch viel mehr machen.

Jörg Winterhoff hat ein Beispiel aus der Praxis erzählt.
Er hat gesagt:
Wir haben mit einem Auto-Haus zusammengearbeitet.
Die Kunden bringen ihre Autos in das Auto-Haus.
Manchmal ist etwas kaputt an den Autos.
Die Mechaniker wissen dann schnell:
Was müssen sie machen?
Aber die Mechaniker dürfen nicht sofort anfangen zu reparieren.
Der Hersteller von den Autos sagt:
Ihr bekommt nur Geld für die Reparatur.
Und ihr bekommt nur eine Garantie für die Reparatur.
Dafür müsst ihr euch an unsere Regeln halten.
Es gibt 500 Regeln von dem Hersteller.
Die Regeln sind in 500 PDF-Dokumenten.
Die Mechaniker müssen erst nach dem richtigen PDF-Dokument suchen.
Das dauert lange.
Wir haben eine KI gemacht.
Die KI kann die 500 PDF-Dokumente durchsuchen.
Die Mechaniker geben der KI ein Bild von dem Fehler an dem Auto.
Dann sucht die KI nach dem richtigen PDF-Dokument für den Fehler.
Das geht sehr schnell.
Das hat 3 Vorteile:

  • Die Kunden bekommen ihr Auto schneller wieder zurück
  • Die Mitarbeiter müssen nicht so lange nach den Dokumenten suchen
  • Die Mitarbeiter sind zufriedener.

Viele Menschen vergessen den letzten Punkt.

Künstliche Intelligenz kann bei der Arbeit helfen.
Aber sie kann auch Probleme machen.
André Koschützke sagt:
Ja, beides ist möglich.
Künstliche Intelligenz hilft bei der Arbeit.
Deshalb benutzen wir sie.
Aber es gibt auch neue Probleme mit der Künstlichen Intelligenz.
Zum Beispiel in Verwaltungen.
Die Künstliche Intelligenz kann aber viel helfen.
Zum Beispiel bei:

  • immer gleichen Aufgaben
  • Rechnungen
  • Terminen
  • Anträgen.
    André Koschützke sagt aber auch:

Man kann sich nicht immer auf die Künstliche Intelligenz verlassen.
Die Künstliche Intelligenz halluziniert manchmal.
Das heißt:
Die Künstliche Intelligenz hat nicht genug Infos für eine Antwort?
Dann denkt sie sich eine Antwort aus.
Das ist das größte Problem bei der Künstlichen Intelligenz im Moment.
Wir müssen die Antworten von der Künstlichen Intelligenz prüfen.

Professor Dr. Sarah Rachut sagt:
Wir leben in einem Rechts-Staat.
Das heißt:
Es gibt Regeln.
Und es gibt auch Regeln für künstliche Intelligenz.
Bei künstlicher Intelligenz sind 2 Sachen wichtig.
Die erste Sache ist der Datenschutz.
Das heißt:
Ich arbeite mit Daten über Personen.
Dafür muss ich die Daten über Personen in die KI eingeben.
Dann brauche ich eine Rechts-Grundlage dafür.
Eine Rechts-Grundlage ist ein Gesetz.
In dem Gesetz steht:
Ich darf das machen.
Ich habe keine Rechts-Grundlage?
Dann darf ich das nicht machen.
Die zweite Sache ist ein Gesetz in Europa.
Das Gesetz heißt: KI-Verordnung oder AI-Act.
In dem Gesetz stehen 2 Sachen.
Die erste Sache ist: Menschen-Zentrierung.
Das heißt:
Künstliche Intelligenz soll den Menschen helfen.
Die zweite Sache ist: Risikobasierter Ansatz.
Das heißt:
Es gibt verschiedene Einsatzszenarien für KI.
Einsatzszenarien sind Situationen.
In den Situationen kann man KI benutzen.
Manche Einsatzszenarien sind verboten.
Zum Beispiel:

  • biometrische Überwachung von Menschen
    Biometrische Überwachung heißt:
    Man sammelt Daten über den Körper von Menschen.
    Zum Beispiel:
  • wie groß ein Mensch ist
  • wie schwer ein Mensch ist
  • welche Augen-Farbe ein Mensch hat.

Es gibt auch Hochrisiko-Einsatzszenarien.
Hochrisiko-Einsatzszenarien sind sehr gefährlich für Menschen.
Aber die Hochrisiko-Einsatzszenarien sind auch sinnvoll.
Deshalb gibt es Regeln für die Hochrisiko-Einsatzszenarien.
Die Regeln stehen in der KI-Verordnung.
Menschen müssen immer entscheiden können:
Will ich die KI benutzen oder nicht?
Und die KI darf nicht gefährlich sein für Menschen.
Es gibt auch noch andere Situationen.
In diesen Situationen ist das Risiko sehr klein.

André Koschützke sagt:
Wir müssen über das Thema künstliche Intelligenz nachdenken.
Das ist eine Aufgabe für die Zukunft.
Wir müssen lernen:
Wie gehen wir mit künstlicher Intelligenz um?
Das müssen wir so früh wie möglich lernen.
André Koschützke sagt:
Kinder sollen schon in der Grund-Schule etwas über künstliche Intelligenz lernen.
Das soll ein Nebenfach sein.
Das heißt:
Die Kinder haben ein Fach mehr in der Schule.
In dem Fach lernen die Kinder etwas über Technik und künstliche Intelligenz.
Künstliche Intelligenz wird auch die Schulen ändern.

Jörg Winterhoff sagt:
Die Stadt hat schon viel über Künstliche Intelligenz nachgedacht.
Das ist gut.
Aber man muss auch weitermachen.
Manchmal klappt etwas nicht.
Dann muss man trotzdem weitermachen.
Professor Dr. Sarah Rachut sagt:
Die Städte und Gemeinden sind wichtig für die Demokratie.
Die Menschen müssen bei der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz mitmachen.
Die Menschen müssen die Entscheidungen von der Künstlichen Intelligenz prüfen.
Professor Dr. Carsten Meyer sagt:
Die Künstliche Intelligenz soll den Menschen helfen.
Die Künstliche Intelligenz soll die Menschen nicht ersetzen.
André Koschützke ist Bürger von Wolfenbüttel.
Er sagt:
Man muss bei der Arbeit mit Künstlicher Intelligenz an 2 Sachen denken:

  • Was kann man mit der Künstlichen Intelligenz machen?
  • Wie kann man die Arbeit mit der Künstlichen Intelligenz gut organisieren?

Die ganze Diskussion gibt es auch als Podcast.
Der Podcast ist aus der Reihe:
Neues aus dem Rathaus.
Den Podcast gibt es auf diesen Kanälen:

So erreichen Sie uns

  1. Frau Julia Lämmke

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel
    Dezernat I Zentrales Verwaltungsmanagement
    Koordinatorin für Digitalisierung und Veränderungsmanagement

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel

  2. Frau Sandy Lünsdorf

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel
    Dezernat I Zentrales Verwaltungsmanagement
    Koordinatorin für Digitalisierung und Veränderungsmanagement

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel

07.11.2025 

Ein Computer-Programm übersetzt Texte in Leichte Sprache

Wir benutzen ein Computer-Programm.
Das Programm heißt: SUMM AI.
Das Programm hilft uns.
So können wir Texte in Leichte Sprache übersetzen.
Die Texte sind dann einfach und verständlich.
Die Texte werden nicht von Menschen mit Behinderungen geprüft.
Es gibt immer einen Hinweis:
Wenn der Text mit dem Programm in Leichte Sprache übersetzt wurde.

Die Internet-Seite ist: www.summ-ai.com