Dauerausstellung sucht Ehrenamtliche
Ende November 2025 wurde die Samsonschule am Leopold-Zunz-Platz 1 wiedereröffnet. Bei der Eröffnung wurde deutlich, dass die Aufarbeitung der Geschichte des Gebäudes sehr gut gelungen und in der Dauerausstellung dargestellt ist, aber leider die Ausstellung auf Grund mangelnder Personalstärke ausschließlich nach Voranmeldung zugänglich ist. Das soll sich auf Betreiben des „Bündnis gegen Rechtsextremismus in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel“ ändern.
„Die Samsonschule ist vielen Menschen in der Region Wolfenbüttel gut bekannt und das Interesse an der Geschichte, Sanierung und neuen Nutzung ist sehr groß. Deshalb würden wir gern dazu beitragen, dass die Dauerausstellung möglichst niederschwellig und ohne Voranmeldung erlebbar wird“, erklärt Bündnis-Sprecherin Sabine Resch-Hoppstock.
Im Sinne der Aktivität der Wolfenbütteler Zivilgesellschaft als Zeichen gegen Antisemitismus möchte das Bündnis daher ehrenamtliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, beziehungsweise Aufsichtspersonen gewinnen, die bis auf Weiteres samstags und sonntags im Zwei- bis Drei-Stunden-Rhythmus die Ausstellung von zirka 10 bis 17 Uhr begleiten und sich im Ausstellungsraum aufhalten. Eine Einarbeitung in die Thematik sowie in sicherheitsrelevante und haftungsrechtliche Hintergründe erfolgt selbstverständlich durch Vorab-Schulungen.
„In unserem Bündnis gegen Rechtsextremismus in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel mit rund 30 Mitgliedsorganisationen sollte sich doch ein Personenkreis finden lassen, der diese Aufgabe in strukturierter Form ohne persönliche Überforderung wahrnimmt“, ist sich Sabine Resch-Hoppstock sicher.
Um diese Idee voran zu bringen, sind, in Absprache mit der Moses-Mendelssohn-Stiftung, alle Interessierten zu einem Auftakttreffen am Mittwoch, 17. Dezember, 16 Uhr, in den Emil-Berliner-Saal im 1. Stock der Samsonschule, eingeladen.