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Lessingtheater: "Der zerbrochne Krug"

Wir befinden uns vor Gericht, aber um die Wahrheit geht es hier nicht. Am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Lessingtheater

Mehrere Personen sind auf einer Bühne mit einem großen Schachbrettmuster am Boden. Sie tragen unterschiedliche Kostüme, darunter historische und formelle Kleidung. Im Hintergrund steht eine große Tür, und auf der Wand sind Worte wie »Harte« und »bin immer« geschrieben. © Tim Müller
Der zerbrochne Krug

Am Gerichtstag erscheint Dorfrichter Adam recht lädiert. Seine Wunden im Gesicht lassen auf eine turbulente Nacht schließen. Der erste Fall, der an diesem Tag verhandelt wird, scheint zunächst banal: Marthe Rull beklagt einen zerbrochenen Krug. Der Krug befand sich im Zimmer ihrer Tochter Eve, ein ungestümer Eindringling hat ihn zerstört. Unter Verdacht steht Eves Verlobter Ruprecht. Oder war es doch dessen Nebenbuhler Lebrecht? Oder der Teufel höchstpersönlich? Eve ist die einzige, die die Wahrheit kennt, doch sie schweigt. Und das hat einen Grund.

Kleists Lustspiel wurde 1808 in der Regie von Johann Wolfgang von Goethe uraufgeführt und zählt zu seinen bekanntesten Werken. Bei aller Lust am Lachen behandelt »Der zerbrochne Krug« auch brisante, aktuelle Themen wie Korruption, Machtmissbrauch und eine Gesellschaft, die dies mitträgt.

Nie wurde Wahrheit auf der Bühne grandioser vertuscht, voller absurder Argumentationskapriolen, irrwitzig komisch, sprachlich virtuos – und menschlich abgründig.

Schauspiel

Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.30 Uhr
Lessingtheater, Großer Saal
Werk-Einführung: 19 Uhr im südlichen Wintergarten (Parkett rechts)

Jugendtheater

Dienstag, 10. Februar 2026, 11 Uhr
Mittwoch, 11. Februar 2026, 11 Uhr
Lessingtheater, Großer Saal
Ab 15 Jahren | Abiturthema 2026

Kontakt und Vorverkauf

04.02.2026