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Testpflicht in den Kitas: So ist der Ablauf geplant

Die Corona-Pandemie stellt auch die frühkindliche Bildung in den städtischen Kindertagesstätten vor große Herausforderungen. Mit Blick auf die Omikron-Variante hat sich die niedersächsische Landesregierung darauf verständigt, dass in Kitas künftig verpflichtend getestet werden soll. Infektionen können so frühzeitig erkannt und Infektionsketten rechtzeitig durchbrochen werden. Die Testpflicht für alle Kinder ab 3 Jahren besteht an drei Tagen in der Woche.

Testpflicht in den Kitas © Pixabay.com
Testpflicht in den Kitas

„Wir wollen in den Kitas sowohl den betreuten Kindern als auch den pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so viel Gesundheitsschutz wie möglich bieten“, betont Bürgermeister Ivica Lukanic zum Start der Testpflicht am Montag, 14. Februar 2022.

Dann gilt für die Kitas im Einzelnen:

  • Die Testpflicht umfasst drei Schnelltests pro Woche (Montag, Mittwoch und Freitag), die von den Sorgeberechtigten zu Hause durchgeführt werden müssen.
  • Die Sorgeberechtigten bestätigen die Durchführung mit einem negativen Testergebnis schriftlich durch die Abgabe eines entsprechenden Formulars. Dieses ist entweder in den Kitas erhältlich oder kann auf dieser Internetseite heruntergeladen werden.
  • Für ungetestete Kinder gilt in Kitas grundsätzlich ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.
  • Wenn ein Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht testen kann oder das Procedere absolut nicht toleriert, ist allerdings die Möglichkeit der „Umfeldtestung“ vorgesehen: Anstelle des betreffenden Kindes kann sich dann das Elternteil, das das Kind in die Kita bringt, selbst testen und den Nachweis der Testung gegenüber der Einrichtungsleitung erbringen.

„Wenn Ihr Kind die Testung nicht zulässt, informieren Sie die Einrichtungsleitung darüber“, betont Lukanic. Ihm sei bewusst, dass die vom Land geforderte Verschärfung nicht einfach sei und danke daher ausdrücklich allen für die Bereitschaft, die Testpflicht zu unterstützen. Die erforderlichen Tests werden von den Kitas an die Eltern abgegeben. Das Land hat für Kinder geeignete Nasenabstrichtests zur Verfügung gestellt. „Lolli-Tests werden frühestens ab Mai von Seiten des Landes geliefert. Vor diesem Hintergrund kauft die Stadt Wolfenbüttel kurzfristig 6.000 dieser Tests und verteilt diese an alle KiTas im Stadtgebiet zur Anwendung in Ausnahmefällen, um vielleicht nicht auf die „Umfeldtestung“ ausweichen zu müssen“, so der Bürgermeister.

Nach wie vor stelle die Stadt eine hohe Zahl von Infektionen fest, auch und insbesondere in den KiTas sowie punktuell einen hohen Krankenstand und eine große Belastung beim Personal in den Einrichtungen. Daher müsse der eingeschränkte Regelbetrieb mit getrennter Betreuung von Gruppen fortgeführt werden. Die Wiederaufnahme der Randstundenbetreuung wird aber ab dem 28. Februar 2022 wieder angeboten.

Weitere Informationen

Kontakt

Kindertagesstätten

Stadtverwaltung Wolfenbüttel

Stadtmarkt 3–6
38300 Wolfenbüttel