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Ehrenamtliche übernehmen Aufsicht im Dokumentationsraum der Samsonschule

Die Samsonschule am Neuen Weg 50/Leopold-Zunz-Platz 1 in Wolfenbüttel mit ihrem Dokumentationsraum zur jüdischen Schul- und Lebensgeschichte der ehemaligen Schüler ist vom kommenden Sonntag, 15. Februar 2026, an samstags und sonntags jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet und für alle Interessierten kostenlos zugänglich (mit Ausnahme des Osterwochenendes, an dem das Haus geschlossen bleibt).

Der "Freundeskreis Samsonschule" während des Arbeitstreffens im Emil-Berliner-Saal; mittig mit heller Strickjacke Dr. Elke-Vera Kotowski, rechts daneben Tobias Arendt und links am Eckplatz Claudia Fricke © privat
Der »Freundeskreis Samsonschule« während des Arbeitstreffens im Emil-Berliner-Saal; mittig mit heller Strickjacke Dr. Elke-Vera Kotowski, rechts daneben Tobias Arendt und links am Eckplatz Claudia Fricke

Nach einem öffentlichen Aufruf haben sich über 20 Personen aus der Wolfenbütteler Zivilgesellschaft bereitgefunden, sich als „Aufsichts- und Ansprechperson für Haus und Dokumentationsraum“ zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat ein zweites Treffen mit praxisorientierter Diskussion und Einweisung durch Dr. Elke-Vera Kotowski, Leiterin des Forschungsbereichs „Deutsch-jüdisches Kulturerbe“ und Chefkuratorin der Moses Mendelssohn Stiftung, sowie Claudia Fricke als Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Wolfenbüttel, erfolgreich stattgefunden.

So ist für die Wochenenden bis Ende April 2026 ein verbindlicher Einsatzplan entstanden, um das Gebäude und die Ausstellung zuverlässig für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar zu machen. Diese zeitnahe Umsetzung ist ein starkes Zeichen der Wolfenbütteler-Zivilgesellschaft für Demokratie, Vielfalt und Toleranz im Sinne von Lessings Ring-Parabel aus „Nathan der Weise“ und gegen Antisemitismus und rechtes Gedankengut, auf das alle Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis stolz sein können.

Die Samsonschule wird damit wieder weiter ins öffentliche Bewusstsein gerückt und als historisch bedeutender Ort mit aktueller Nutzung als Wohn- und Erlebensquartier wahrgenommen. Auch die zusätzlich angedachte Nutzung als Lern- und Besuchsort für Schülerinnen und Schüler nimmt weiter Gestalt an, wie Tobias Arendt als Vertreter der Kulturstadt Wolfenbüttel mit Verbindung in die Schullandschaft, bei diesem Treffen zu berichten wusste.

Das konstruktive und ergebnisorientierte dreistündige Arbeitstreffen des „Freundeskreis Samsonschule“ klang mit guten Gesprächen und viel Vorfreude auf die kommenden Wochenenden im Hause aus. Weitere Interessierte an der beschriebenen ehrenamtlichen Tätigkeit können sich gern unter sabine@resch-hoppstock.de melden.

Weitere Informationen

Moses Mendelssohn Stiftung - Samsonschule

Kontakt

Freundeskreis Samsonschule

c/o Sabine Resch-Hoppstock

Lindener Straße 55
38300 Wolfenbüttel

09.02.2026