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Schülerinnen und Schüler des THG forschen zur NS-Zeit

Das Bürger Museum Wolfenbüttel wurde einmal mehr zum außerschulischen Lernort. Im Rahmen des Seminarfachs Geschichte zum Thema „Leben in Wolfenbüttel während des Nationalsozialismus“ arbeiteten sich Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) seit Sommer 2021 in ganz unterschiedliche Fragestellungen ihrer Facharbeiten ein.

Das Foto zeigt eine große Gruppe an Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuß-Gymnasiums, einen Lehrer und zwei MitarbeiterInnen des Museums, die um Vitrinen im Bürger Museum stehen. Das Foto wurde von oben aufgenommen. © Museum Wolfenbüttel
von links nach rechts): Stella Gilfert, wissenschaftliche Volontärin des Museums Wolfenbüttel, Markus Gröchtemeier, kommissarischer Leiter des Bürger Museums, Thomas Rahn, Lehrer des Theodor-Heuss-Gymnasiums, und Schülerinnen und Schüler des THG.

Das Museum diente den THG-Schülerinnen und -Schülern als Rechercheort und sie wurden bei der Anfertigung ihrer Arbeiten eng begleitet.

Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuß-Gymnasiums, die an zwei Tischen sitzen und in Büchern lesen. © Museum Wolfenbüttel
Die Schülerinnen und Schüler des THG arbeiten auf der Empore des Bürger Museums an der Facharbeit Geschichte.

„Jugend im Nationalsozialismus“, „Judenverfolgung in Wolfenbüttel“, „Die Verfolgung von Minderheiten und Andersdenkende“ und „Sport in der frühen Nachkriegszeit“ lauteten nur einige der Themen, zu denen die rund 15 Schülerinnen und Schüler des THG im Laufe des Schuljahres forschten. Stella Gilfert, wissenschaftliche Volontärin des Museums Wolfenbüttel, und Markus Gröchtemeier, kommissarischer Leiter des Bürger Museums, gaben eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, stellten themenspezifische Literatur und Quellenmaterial zur Verfügung und lieferten in einer Seminarfachstunde im THG einen Einblick in die digitalen Recherche­möglichkeiten in Bibliotheken und Archiven. Eine Schülerin des Kurses forschte auch im Niedersächsischen Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel. Auch die Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel diente als außerschulischer Lernort, an dem auf sehr eindrückliche Weise die Problematik von Recht und Justiz in der Zeit des Nationalsozialismus deutlich wurde.

Im Laufe des zweiten Schulhalbjahres verfassen die Schülerinnen und Schüler des THG jeweils eine 15 Seiten umfassende Facharbeit. „Ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse der individuellen Forschungen, die in einigen Wochen in sicherlich interessant zu lesenden Arbeiten dokumentiert sein werden“, sagte THG-Geschichtslehrer Thomas Rahn.

„Es ist schön zu sehen, wie sich junge Menschen mit der Geschichte ihrer Heimatstadt auseinandersetzen“, sagte Museumspädagogin Stella Gilfert. „Und wir freuen uns, auch in Zukunft weitere Schülerprojekte in unserem Museum durchzuführen.“

Weitere Informationen

auf der Internetseite des Theodor-Heuss-Gymnasiums.

Kontakt

  1. Theodor-Heuss-Gymnasium

    Sandra Feuge

    Schulleiterin

    Karl-von-Hörsten-Straße 7–9
    38304 Wolfenbüttel