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Bestandsanalyse – Energieträger und Treibhausgasemissionen 

Der Jahresheizenergieverbrauch nach Energieträgern zeigt deutlich die fossile Prägung der Energiebereitstellung im Gebäudebestand. Auf Basis der Daten aus Mai 2025 dominieren etwa 68 Prozent Erdgas und etwa 14 Prozent Heizöl als Wärmequelle (Energieträger). Feste Biomasse, Strom und Flüssiggas für die Wärmeerzeugung kommen auf einstellige Prozentwerte. Die Anteilswerte für Braunkohle, Steinkohle, Grubengas, Deponiegas oder Klärgas liegen jeweils bei um die 0,1 Prozent. Keiner der Energieträger kommt bei Nah- oder Fernwärmenetzen zum Einsatz, da diese Art der Energieverteilung im Stadtgebiet zum aktuellen Zeitpunkt nicht existiert. Näherungsweise mussten circa 11 Prozent der Verbräuche ermittelt werden, da keine spezifischen gemessenen Verbräuche ermittelt werden konnten. Für diese Verbräuche wurden in der weiteren Datenbearbeitung die Emissionen dann näherungsweise an der durchschnittlichen Verteilung der ermittelbaren Energieträger berechnet.

Die Verteilung der Emissionen, verursacht durch die einzelnen Energieträger, spiegelt die fossile Dominanz wider. Erdgas und Heizöl machen etwa 69 Prozent und 17 Prozent der Gesamtemissionen im Wärmebereich von 153.318 Tonnen CO2-Äquivalenten aus. Strom und feste Biomasse sind für circa 1 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent der Emissionen verantwortlich.

Zwei Kreisdiagramme zeigen die prozentualen Anteile verschiedener Energieträger an den jährlichen Treibhausgasemissionen. Das größere Diagramm wird von Erdgas dominiert, weitere Anteile entfallen auf Heizöl, unbekannte Energieträger, Strom und kleinere Kategorien. Das kleinere Diagramm zeigt u. a. Braunkohle, Steinkohle, Deponie- oder Klärgas und weitere Energieträger. © Stadt Wolfenbüttel
Abbildung Jahresheizenergieverbrauch nach Energieträgern in MWh/a