Bestandsanalyse – Wärmeliniendichten
Die Wärmelinie (auch Wärmeliniendichte) bezeichnet die Wärmemenge, die pro Meter Straßenlänge im Jahr transportiert wird (Einheit in kWh/(m*Jahr). Sie ist ein wichtiger erster Kennwert für die Eignung von Wärmenetzen:
- Hohe Wärmeliniendichte = mehr potenzielle Abnehmer pro Leitungsmeter Wärmenetz
- Niedrige Wärmeliniendichte = höhere Wärmeverluste pro transportierter Energieeinheit
In dicht bebauten Gebieten ist die Wärmeliniendichte hoch und ein erster Anhaltswert für die weitere Untersuchung von möglichen Wärmenetzen. In weniger dicht bebauten oder ländlichen Gebieten sinkt sie deutlich, was die Eignung von Wärmenetzen deutlich einschränkt. Für Wolfenbüttel ist erkennbar, dass die Wärmeliniendichten vor allem in der Kernstadt höher sind und nach außen hin größtenteils weiter abnehmen.