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Potenzialanalyse - Umweltwärme aus dem Fließgewässer Oker

Die Oker stellt bereits seit der Gründung Wolfenbüttels einen wichtigen vielfältigen Standortfaktor der Stadt dar. Das Potenzial einer Nutzung der Wärme des Gewässers wurde für die kommunale Wärmeplanung mit zwei Ansätzen berechnet. Beim konservativ-vorsichtigen Ansatz beträgt die potenzielle Wärmeentzugsleistung circa 4 MW. Die erzielbare Wärmemenge wurde mit circa 8.500 MWh/a berechnet. Dazu wird eine Fluss-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistungszahl von 3 eingesetzt, die ebenfalls noch Strom für die Wärmegewinnung nutzt. Bei dem progressiv-optimistischen Ansatz wurde die potenzielle Wärmeentzugsleistung mit etwa 105 MW und die erzielbare Wärmemenge mit circa 800.000MWh/a berechnet. Auch hier ist eine Fluss-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistungszahl von 3 in der Berechnung enthalten, die ebenfalls noch Strom für die Wärmegewinnung einsetzt. Diese sehr unterschiedlichen Höhen des Potenzials sind darin begründet, dass verschiedene Parameter, wie Abfluss-/Durchflussmengen, prozentuale Ausnutzungsgrade und Volllaststunden angenommen wurden. Der progressiv-optimistische Ansatz beinhaltet die dann notwendigen Anpassungen bei der Einstellung verschiedener Wehre. Dieses Beispiel für die unterschiedliche Höhe von strategisch relevanten Potenzialen zeigt die Notwendigkeit von weiterführenden Voruntersuchungen auf Basis der Bestands- und Potenzialanalyse schon während der noch laufenden Kommunalen Wärmeplanung. Die verschiedenen erarbeiteten Potenziale der Oker werden somit im Prozess der Kommunalen Wärmeplanung weiter untersucht und evaluiert.