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Kulturminister Falko Mohrs besuchte das Schloss Museum Wolfenbüttel

Auf Einladung des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­neten Jan Schröder besuchte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs das Schloss Museum Wolfenbüttel, um sich vor Ort über aktuelle Projekte, anstehende Ausstellungen und wegweisende Förderanträge zu informieren.

Eine Gruppe von Menschen posiert vor dem Eingang eines historischen Schlossgebäudes. Andreas Greiner-Napp © Museum Wolfenbüttel
Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Heiko Mohrs besuchte das Schloss Museum Wolfenbüttel.

Vor der historischen Kulisse des Residenzschlosses unterstrich Schröder die Bedeutung des Museums als kulturellen Leuchtturm Niedersachsens. Ein zentraler Punkt des Rundgangs war die Besichtigung des berühmten Holländischen Service. Um dieses angemessen in der Dauerausstellung zu präsentieren, hat das Museum einen Förderantrag über 25.000 Euro beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) für die Herrichtung des Porzellankabinetts gestellt, welcher kürzlich bewilligt wurde. Besonders zukunftsweisend gestaltete sich die Vorstellung des Projektes „Stobwasser – Lackobjekte aus dem Braunschweiger Land“. Das Museum hat das Angebot erhalten, eine kostbare Sammlung als Dauerleihgabe des Braunschweiger Sammlers Michael Munte zu übernehmen. Diese Miniaturgemälde auf Lack machten im 18. Jahrhundert große Kunst für die breite Masse erschwinglich.

Museumsleiterin Dr. Sandra Donner gab zudem exklusive Einblicke in das kommende Ausstellungsprojekt „Die Toten von Wolfenbüttel“ und bedankte sich für die wertschätzende Zusammenarbeit mit Minister Mohrs und Schröder. Die Schau basiert auf Grabungen vor der Hauptkirche (2015) und identifiziert mittels archäologischer und archivarischer Forschung Einzelschicksale der städtischen Gesellschaft um 1700. Das Projekt wurde bereits durch das MWK-Programm „Pro Niedersachsen“ gefördert. Während des Rundgangs kam es zudem zu einer spontanen Begegnung mit einer Arbeitsgemeinschaft des Museums mit Schülerinnen des Schlossgymnasiums. Die Schülerinnen zeigten eindrucksvoll, wie Museumsgeschichte spielerisch und interaktiv für junge Generationen erlebbar sein kann.

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16.03.2026