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Tiefe Einblicke und hilfreiche Tipps gegen Stress und Schmerzen

Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich jüngst beim Informationsabend im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums ein. Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen „Stress und Achtsamkeit“ sowie die „nicht-medikamentöse Schmerztherapie“.

Eine Frau steht in einem Vortragssaal vor einer Leinwand, auf die Informationen projeziert werden, vor ihr sitzen Zuhörerinnen und Zuhörer auf Stühlen. © Städtisches Klinikum
Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich im Konferenzzentrum des Klinikums eingefunden.

„Stress ist eigentlich die Grundlage, um zu überleben. Dauerstress ist evolutionär jedoch nicht eingeplant und macht letztlich krank“, klärte Elfi Ebrecht, Psychologische Psychotherapeutin und Referentin des Abends gleich zu Beginn der Veranstaltung auf. Eine Möglichkeit, diesem Stress zu begegnen, könne die Nutzung des Konzepts der Achtsamkeit sein. „Achtsamkeit führt zu einem sorgsameren Umgang mit mir selbst und anderen, verbessert die Lebensqualität, hilft beim Loslassen mancher Belastungen und kann zur Verminderung von Leiden maßgeblich beitragen“, so Ebrecht. Wie dies in der Praxis umgesetzt wurden könne, sei auch Teil der interdisziplinären multimodalen stationären Schmerztherapie (IMST) im Städtischen Klinikum.

Nicht alle Schmerzen, seien sie stressbedingt oder nicht, lassen sich allein mit mehr Achtsamkeit lindern. Dass es für die Behandlung jedoch nicht zwangsläufig diverser Medikamente bedarf, erklärte Stephanie Hoffmann, Oberärztin am Städtischen Klinikum. So erhielten die Gäste des Abends tiefergehende Einblicke in die nicht-medikamentöse sowie nicht-invasiven Möglichkeiten zur Schmerztherapie. Diese umfasse unter anderem sowohl den lokalen Einsatz von Wärme und Kälte, Schmerz- und Aromaölen und verschiedenen Salben wie auch diversen Tees und Bädern. „Was ihnen am besten hilft, müssen sie letztlich einfach ausprobieren und dementsprechend anwenden“, so Hoffmann.

Zwei Frauen stehen in einem Vortragssaal, hinter ihnen sitzen Zuhörerinnen und Zuhörer auf Stühlen. © Städtisches Klinikum
Führten durch die Patienteninformationsabend: Elfi Ebrecht, Psychologische Psychotherapeutin (links) und Stephanie Hoffmann, Oberärztin am Städtischen Klinikum.



Zum Abschluss der Veranstaltung nutzten die Gäste die Möglichkeit, Fragen an die Expertinnen zu stellen. So kamen unter anderem die Fragen auf, ob ein Schmerzpflaster eine Alternative zu Tabletten sein könne. Was von medizinischem Cannabis zu halten sei und ob einen stationäre Therapie die Reduzierung von Medikamenten und die Verbesserung der Beweglichkeit garantiere. Spannende Fragen, die in aller Ausführlichkeit beantwortet wurden und so einen erkenntnisreichen Abend abschlossen. Informationen rund um die interdisziplinäre multimodale stationäre Schmerztherapie (IMST) sind auf der Internetseite des Klinikums zu finden.

Kontakt

Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH