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Kinder-Spielplatzfest – Startklar in die Zukunft

„Das war soooo schön, mit dem Clown und so.“ Die Abschiedsworte eines Achtjährigen hätten es nicht besser auf den Punkt bringen können. 

Kinder stehen im Kreis um einen Clown, der Kunststücke vorführt. © Stadt Wolfenbüttel
Clown Fidolo beim Kinder-Spielplatzfest

Aber zurück auf Anfang. Ausgangspunkt des so gelobten Spielplatzfestes war der Wunsch der Kinder, die in den vergangenen Monaten das Spielmobil auf dem Kinderspielplatz Acker-/Geibel­straße, teils unter strengen Auflagen regelmäßig besuchten, ein Fest rund um „ihren“ Bauwagen.

Sie wünschten sich von Marius Lutz, der als Sozialpädagoge sein Anerkennungsjahr in der Stadtjugendpflege absolvierte, endlich einmal ausgelassen mit vielen Kindern spielen und toben zu dürfen. Ein Fest zu erleben, mit Eltern und Geschwistern. Gemeinsam mit den Kindern wurde daher dieses Fest organisiert. Eine Hüpfburg, Spielstände, Würstchen vom Grill und vielleicht ein Clown, das stand auf dem Wunschzettel der Kinder.

Gesagt, getan – aus dem Spielfest rund um den Bauwagen wurde ein großes Kinderfest mit rund 200 Besucherinnen und Besucher. Die Hüpfburg lud zum Toben ein, Clown Fidolo trat vor und mit den Kindern auf, bei Tim und Steven konnten Kindern sich im Jonglieren ausprobieren, drei Spielstände und das Spielmobil boten kurzweilige Beschäftigung an.

Spontan halfen Jugendliche, Eltern und ältere Geschwister am Grill und bei der Getränkeausgabe mit, hunderte von Waffeln wurden gebacken, das Bild war bunt, viele Kinder wuselten auf der Hüpfburg, lachten mit dem Clown, drehten das Glücksrad, versuchten sich eifrig beim Jonglieren oder Nutzen die Spielangebote des Spielmobiles.

Gemeinsam saßen alle auf Decken oder an den Tischen in Kleingruppen zusammen, hier und da spielte ein Vater oder eine Mutter mit den Kindern in der Freispielecke am Spielmobil. Gegen 18 Uhr schloss das Spielplatzfest mit einer Feuershow. Lucy vom ehrenamtlichen Zirkus Kimarek (Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Wolfenbüttel) freute sich, endlich wieder vor Publikum auftreten zu können. Brennende Fackeln, Devilsticks und Pois kamen zum Einsatz und setzten einen beeindruckenden Abschluss.

Die Frage zum Schluss: Darf man so etwas in Zeiten der Pandemie machen? Ja, meint Stadtjugendpfleger Stephan Fabriczek. „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf altersgemäße Angebote. Bei aller gebotenen Vorsicht brauchen sie derartige Erlebnisse im Kreis von Gleichaltrigen und der Familie. Obwohl das Fest draußen stattfand, trugen wir und alle unsere Helferinnen und Helfer natürlich eine Maske – mindestens, sobald der Mindestabstand nicht gewahrt werden konnte. Bislang gab es unter den Mitwirkenden keine Corona-Krankmeldung. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr der Besucherinnen und Besucher ebenfalls Maske getragen hätten. Ich habe aber auch wahrgenommen, dass viele lediglich in Kleingruppen beieinanderstanden und die Picknickdecken und Tische auf Abstanden platziert wurden. Aus gutem Grund fördert das Aufholpaket der Bundesregierung, in Niedersachsen vertreten über das Förderprogramm `Startklar in die Zukunft´, unter anderem auch solche Kinder- und Jugendfeste. Natürlich haben wir auch dieses Fest dort zur Förderung angemeldet!“

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