Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Urlaub im Ausland: Auf was bei der Einreise geachtet werden muss

Viele nutzen die Osterferien für einen Urlaub im Ausland. Damit es bei der Einreise nach Deutschland keine Probleme gibt, weist der Landkreis Wolfenbüttel auf die derzeit geltenden Bestimmungen hin.

Collage: An einem Strand mit Blick aufs Meer steht ein gelber Koffer, im Himmer schweben Corona-Viren. Im Vordergrund eine halb abgesenkte rotweiße Schranke mit dem Schildd "Zoll". © Pixabay.com
Auslandsreise während der Corona-Pandemie

Aktuell (Stand 4. April 2022) sind keine Länder als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet ausgewiesen. Am Tag der Einreise sollte vor der Ausreise zunächst geprüft werden, welchen Status der Urlaubsort hat. Informationen zu Risikogebieten gibt es auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts Corona - Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete.

3G-Nachweis bei Einreise

Alle Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, benötigen bei der Einreise nach Deutschland einen 3G-Nachweis (Impf-, Genesenen- oder gültigen Testnachweis). Ein Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise erfolgt sein. Beim Impfnachweis ist zu beachten, dass Personen, die einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, erst als vollständig geimpfte Personen gelten, wenn diese Personen eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (etwa Biontech, Moderna) erhalten haben. Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen bei der Einreise keinen Nachweis.

Einreiseanmeldung aus Hochrisikogebieten

Alle Personen (gleich welchen Alters) die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben müssen sich vor der Einreise in Deutschland digital anmelden: Digitale Reiseanmeldung und den 3G-Nachweis für die Einreise dort hochladen.

Unmittelbar nach der Einreise gilt eine Absonderungspflicht (Quarantäne). Für Einreisende aus einem Hochrisikogebiet beträgt die Absonderungspflicht zehn Tage, für Einreisende aus einem Virusvariantengebiet 14 Tage.

Für geimpfte und genesene Personen die aus einem Hochrisikogebiet einreisen, endet die Absonderungspflicht vor dem Ablauf von zehn Tagen durch das Hochladen des entsprechenden Nachweises bei der Einreiseanmeldung. Personen die weder geimpft noch genesen sind, können sich fünf Tage nach der Einreise „freitesten“. Der Testnachweis muss per E-Mail an das Gesundheitsamt geschickt werden: Einreise@lk-wf.de.

Für nicht geimpfte oder genesene Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet, das zwölfte Lebensjahr aber noch nicht vollendet haben, endet die Absonderungspflicht mit Ablauf des fünften Tages nach der Einreise ohne Testung. Für Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, entfällt die Pflicht zur Absonderung vollständig.

Personen, die aus einem Virusvariantengebiet einreisen, müssen für die Dauer von 14 Tagen in der Quarantäne verbleiben. Eine „Freitestung“ ist hier nicht möglich.

Ausnahmen von der Absonderungspflicht

Es gelten diverse Ausnahmen von der Absonderungspflicht. Weitere Informationen dazu auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit: Fragen und Antworten zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne.

Bei einer technischen Störung des Einreiseportals kann die Einreiseanmeldung über die Internetseite des Landkreises Wolfenbüttel erfolgen, dort ist ein Formular hinterlegt. Die Übermittlung eines Nachweises erfolgt dann bitte per Mail an Einreise@lk-wf.de. Falls eine Meldung über das Internet nicht möglich ist, kann eine Aussteigekarte ausgefüllt werden. Diese wird dann im Flugzeug oder im Reisebus durch das Personal ausgehändigt.

Kontakt

Landkreis Wolfenbüttel